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  • Vom Plastikbausatz zum RC-Schiffsmodell

    Vom Plastikbausatz zum RC-Schiffsmodell! Blubbel erklärt wie man es macht.


    eugen
    Viele Bausätze die eigentlich ausschließlich für die Vitrine vorgesehen sind, würden sich auch hervorragend als RC-Modell eignen. Hier der Erfahrungsbericht (unseres Mitglieds Blubbel) wie man am Besten an so etwas herangeht...

    Am Beispiel des schweren Kreuzers Prinz Eugen im Maßstab 1:350 werden die einzelnen Schritte beschrieben!



    Der erste Schritt ist meist die Auswahl eines Plastikbausatzes.
    Ich persönlich habe mir zwei im Maßstab 1:350 ausgesucht, größer geht natürlich auch.
    Je nach Vorhaben kann der Maßstab variieren, ein U-Boot im Maßstab 1:350 ist jedoch zu klein!

    Wasserlinie

    Damit das Modell nicht zu schwer oder zu leicht wird sollte man unbedingt das Gewicht ermitteln!
    Dieses wird wie folgt berechnet:

    Original Gewicht / Maßstab / Maßstab / Maßstab


    Als Beispiel der schwere Kreuzer Prinz Eugen 1:350:

    Verdrängung tatsächlich: 14.680 ts* (Hintergründe zu ts wird am Ende der Anleitung erklärt)

    1ts entspricht 1016kg

    14680ts = 14914,88t = 14914880kg = 14914880000gr

    14914880000gr / 350 / 350 / 350 = 347,8689gr ~ 348gr

    Die Berechnung hat mit meinen Modell perfekt funktioniert. Fertig aufgebaut waren es 349gr und es liegt perfekt im Wasser.
    Mit der Berechnung kann man sich gut annähern, kann aber leider variieren!
    Schon beim kauf der RC-Komponenten sollte man Ihr Gewicht sorgfältig aussuchen.
    Hier sollte man, je nach Modell, so viel einsparen wie möglich.
    Die Verwendung von LiPo's haben sich bei „mir“ als sinnvoll erwiesen.
    Fehlendes Gewicht lässt sich prima mit Blei ergänzen und zu dem sinnvoll als Trimmgewicht einsetzen.

    Definition Wasserlinie

    Schnittlinie der Wasseroberfläche mit einem Schwimmkörper; bei Schiffen wird die Wasserlinie dreifach unterteilt: Konstruktions-Wasserlinie: bezeichnet den beim Bau errechneten Punkt, bis zu dem ein Schiff, in das Wasser eintaucht; Leichtladelinie: diese Linie erreicht das Schiff in unbeladenem Zustand; Tiefladelinie: (Volleiche) der Stand der Wasserlinie, der bei voller Ladung erreicht werden darf.
    Quelle: wissen.de

    Da wir nur Miniaturen nachbauen ist das einfacher.
    Wir können uns am Original orientieren.
    Die Wasserlinie ist der Bereich der mit der Roten, oder anders Farbenen, Rostschutzfarbe gestrichen wurde. Bei Schlachtschiffen gibt es noch die Schwarze Linie, das wäre dann die Tiefladelinie. Die meisten Schiffe werden aber mit der Leichtladelinie (ende Roteschutzfarbe)
    gebaut. Annäherungsberechnung siehe oben

    Stevenrohr:

    Ein Stevenrohr ist in einem Schiffsmodell das verbindende Bauteil zwischen Antriebsmotor und Propeller. Durch das Stevenrohr läuft die Antriebswelle für den Propeller.
    Stevenrohre gibt es im Fachhandel unter diesem Begriff zu kaufen. Üblich sind Größen mit 2mm und 4mm Wellendurchmesser – in dieser Größe gibt es auch das größte Angebot. Andere Durchmesser gibt es, aber sie sind unüblich (3mm, 5mm).

    Um Stevenrohre dauerhaft abzudichten, hat es sich bewährt, sie mit einem Schmiernippel zu versehen. Im einfachsten Fall ist es nur ein angelötetes Stück Messingrohr. Durch dieses Rohr kann mit Hilfe einer Einwegspritze und eines Schlauches Fett oder dickflüssiges Öl in den Hohlraum zwischen Welle und Stevenrohr gedrückt werden. Der Zwischenraum braucht nicht vollständig mit Fett gefüllt werden. Die Dichtigkeit ist dann trotzdem gegeben, aber es gibt weniger Leistungsverluste.
    Quelle: Modellbau Wiki

    Das Stevenrohr in Verdrängermodellen kann variieren.
    Bei Plastikbausätzen sind die ja zum Glück schon vorgegeben.
    Baut man Eigenbauten macht man das im Regelfall nach einen Plan, auch hier sind die Winkel angegeben.
    Baut man frei Schnauze muss man sich leider viel im www herumtreiben und nach Bildern forschen.

    dsc00446jr
    In der Prinz Eugen wurden 2mm Messingrohre verwendet die von Zeit zu Zeit neu mit Fett befüllt werden.

    Mögliche Stevenrohre (falls nicht fertige gekauft werden):

    • Messingrohre aus dem Baumarkt
    • Kugelschreibermine
    • Wattestäbchen

    etc...

    Mögliche Antriebswelle (falls nicht fertige gekauft werden):

    Schweißdraht Edelstahl passend zum Stevenrohr (zu viel Spiel im Rohr sollte man
    vermeiden oder die Welle lagern)

    Schiffsschrauben bzw. Propeller:

    Die im Baukasten enthaltenen Schrauben können ohne Bedenken genutzt werden.
    Der Vergleich mit Messingschrauben zeigt keinen / kaum Unterschied.
    Wer trotzdem Messingschrauben benutzen möchte, kann die über diverse Händler in fast allen Größen beziehen. Propeller für Powerboote können sich aber unterscheiden !

    Servo für das Ruder und deren Ansteuerung:

    In den kleineren Modellen reichen meist Micro-Servo's aus.
    Für die Ansteuerung ist wieder etwas Einfallsreichtum gefordert^^
    Größere Modelle lassen sich mit fertigen Ruder anlagen aus dem Zubehör ausstatten.
    Bei kleineren hilft nur der Eigenbau...

    dsc00385j

    Ein Stück Servohorn und ein Mini Kugelkopf wurden in meinem Beispiel für die Anlenkung benutzt. Verklebt mit Sekundenkleber oder 5 Minuten Epoxidharz
    und nach unten mit einem Stück Wattestäbchen geführt.

    dsc00386hi

    Ein Stück Draht wurde in meinem Beispiel glühend in das Original Ruder geführt. Sehr passgenau wenn man sauber arbeitet und mit Glück spart man sich das kleben. Sollte es nicht halten, klebt man es einfach ein. Wie hier leider zu sehen ist, war mein Bohrer zu kurz für das Stevenrohr...

    Fahrtenregler:

    Als Fahrtenregler ist im Prinzen ein Thorregler, jeder andere Mini Fahrtenregler mit Vor- bzw. Rückwärtsfahrt lässt sich jedoch auch nutzen.
    Bei größeren Motoren und Modellen können normale Fahrtenregler ruhig verwendet werden.

    Motor:

    Für einen Bausatz wie der Trumpeter Prinz Eugen 1:350 reichen Motraxx N10VA.
    Für den Tirpitz Bausatz wurden Graupner Speed 265 besorgt.
    Die Leistung der Motoren sollte man der Größe des Baukastens anpassen.
    Berechnung siehe Bericht im Forum.
    Sollten mehr als nur ein Antriebsmotor verwendet werden, werden die weiteren Motoren parallel mit angeschlossen. Die Motoren laufen meist nicht zusammen an, aber das fällt unter Last am See nicht weiter auf.

    Empfänger:

    Bei Überwassermodellen kann man jede gängige 40MHz oder auch 2,4GHz Anlage nutzen.
    Bei Verwendung einer 2,4GHz Anlage muss die Antenne nicht ins Freie gelegt werden.
    Auch hier sollte man am Gewicht sparen.

    Kupplung für die Antriebswelle:

    Für Modelle wie Schlepper, Kreuzer etc. kann man Schrumpfschläuche in verschiedenen Größen übereinander verwenden. Robbe bietet für 1,5mm Wellendurchmesser eine Schlauchkupplung an.
    Möchte man ein Offshore oder ein anderes Modell bauen, kommt man über eine Eigenkonstruktion nicht herum.
    Für Wellen mit 2mm und größer gibt es im Zubehörhandel fertige Kupplungen zu erwerben

    Trimmen:

    Damit es sauber und gerade im Wasser liegt hat sich Blei aus dem Fischerei Zubehör bei mir beliebt gemacht. Es gibt auch andere Möglichkeiten und die stehen bekanntlich jedem frei


    Benutzte Kleber:


    • UHU Plast (für Aufbauten und nicht tragende Teile)
    • UHU Endfest Plus 300 (zum verkleben von Unterschiff zu Oberschiff)
    • 5Min Epoxi (Ausbesserungen siehe UHU Endfest, verkleben der Stevenrohre, einkleben der Motore)


    Akku:

    Bei kleinen Modellen, Prinz Eugen 1:350, verwende ich 2S LiPo's mit 800mAh und 1000mAh (u.U. können auch NiMh oder andere Stromquellen verwendet werden, sollte man aber testen)
    Die Tirpitz 1:350 bekommt 3S 2200mAh LiPo's, der Platz und Auftrieb dafür ist vorhanden.
    Auch hier steht es jedem frei zu benutzen was Ihm besser liegt.

    Abdichten des Deckes:

    bei den meisten Plastikmodellen wird das Deck in einen vorgegebenen Absatz an den Rumpf geklebt. Hier kann man mit Magneten arbeiten die man zur Befestigung also etwas unterhalb des Absatzes klebt und ans Deck ein Stück Metall, wenn die Passform hier recht genau ist spart man sich das dichten. Sollte das Deck nicht genau passen kann man mit Tauchgummi oder Silikonkleber eine dünne Schicht in den Absatz des Rumpfes pinseln als Dichtung oder direkt darunter eine etwas dickere Wurst auf der das Deck dann aufliegt. Es gehen auch die Fenstergummis zum Kleben aus dem Baumarkt die reichen um das schlimmste abzuwenden.


    * Die Standardverdrängung dient als Vergleichswert für die Größe von Kriegsschiffen.
    Der Begriff Standardverdrängung wurde erstmals im Washingtoner Flottenabkommen vom 6.*Februar 1922 im Kapitel*2 Teil*4 definiert. Es handelt sich um die Verdrängung des vollkommen fertiggestellten, mit Maschinen versehenen, zum Auslaufen fertig ausgerüsteten und vollbemannten Schiffes. Darin sind weiter eingeschlossen alle Bewaffnung, Munition, Betriebsmittel, Ausrüstung sowie Lebensmittel und Frischwasser für die Besatzung, sowie sonstige Gerätschaften und Vorräte, die im Krieg mitgeführt werden. Nicht eingerechnet werden Treibstoff und Reservespeisewasser für die Kessel.
    Im genannten Vertrag wurde als Maßeinheit für die Standardverdrängung ton standard (ts), zivil auch „long ton“ genannt, angegeben. Es handelt sich dabei um 1016*kg im Gegensatz zur metrischen Tonne von 1000*kg.
    Quelle: Wikipedia
  • Aktuelle Themen RC-Boot

    Patrick21

    Carson

    Erstellt von: Patrick21 im Forum Motorschiffe

    Hallo,
    bin neu hier und habe mir ein carson speed shark s3 gekauft und brauche einen neue schiffsschraube e weiss jemand wo ich die bestellen

    Letzter Beitrag von: Patrick21 09.06.2019, 07:08 Gehe zum letzten Beitrag
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    Akku für Carson Speed Shark 35 Speedboat

    Erstellt von: jonasno30 im Forum Motorschiffe

    Hallo,

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    Nun hätte ich gerne einen zweiten Akku, der

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    Erstellt von: Gugstduhier im Forum RC-Boote

    Hallo bin neu hier.

    ich Tüftle an einer neuen Idee. Nur leider find ich nix im Inet. Ich möchte gerne ein Speedboad bauen , und zwar der

    Letzter Beitrag von: Gugstduhier 02.06.2019, 20:22 Gehe zum letzten Beitrag
    Heli-Papa

    Suche Empfehlung für RC-Boot

    Erstellt von: Heli-Papa im Forum Motorschiffe

    Für meinen 13-Jährigen bräuchte ich eine Empfehlung für ein RC-Boot

    Preis bis 200 EUR

    Mindestens 10 km/h

    Letzter Beitrag von: Heli-Papa 08.06.2019, 22:42 Gehe zum letzten Beitrag
    watchman

    minni karabiener

    Erstellt von: watchman im Forum Segelschiffe

    moin
    kann mir jemand helfen und sagen wie diese "Öse" genau heisst ?
    ich werde online einfach nicht fündig....

    Letzter Beitrag von: Gartenzwerg12 15.05.2019, 13:04 Gehe zum letzten Beitrag
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