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  • Tamiya TT-01 Type E - 12h Rennen in Lünen

    Am 19.11. 2011 ging das Team RC- Forum, bestehend aus Fabian Tusche (FaTu), Andre Bergmann (Andree), Jonas Rüschenschmidt (Jonni), Lukas Eickmeyer (Lukas) und mir, Tobias Balensiefer (motorburner) beim 12h Rennen in Lünen an den Start.

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    Gefahren wurde 12 Stunden lang (!) mit TT01 Type E Chassis - Lamborghini Gallardo - von Tamiya welche mit einem LRP Büchsenmotor, wie er im S10 verwendet wird, ausgestattet waren. Im Reglement war weiter vorgeschrieben, dass maximal ein 22er Motorritzel mit dem Standard Hauptzahnrad gefahren werden durfte. Es waren nur Tamiya Karosserien mit mindestens 4 funktionierenden Lichtern erlaubt.

    Die Lichter mussten zum Glück nur am Start alle funktionieren. Doch wurde stets darauf geachtet, dass mindestens ein Licht an jedem Ende funktionierte. Fiel es komplett aus, musste also repariert werden, was bei uns zum Glück nur einmal vorkam, da uns ein Kabel einer LED abgerissen war.

    Der Motor war im Startgeld von 30 Euro pro Team enthalten und wurde genau wie die vor Ort zu kaufenden 2 Satz LRP 30x Kompletträder vom Team der Minimobilwelt markiert und verlost.

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    Nach der Auslosung der Reifen stellten wir fest, dass unser Modell trotz des vorangegangenen Tests gar nicht gut lief, es war viel zu schwer zu beherrschen was dann auf die Schnelle noch einiges an Setuparbeit erforderte. Kurz vor Rennbeginn, welcher sich für uns glücklicherweise um etwa 10 Minuten verzögert hatte, waren wir dann soweit und aus dem nicht zu beherrschenden Biest wurde ein zahmes aber schnelles Lamm. Mit den Reifen wurden auch die Startnummern verlost, wir hatten dabei die Nummer 2 gezogen, mussten beim Start also sehr weit vorn stehen, was nicht immer einfach ist.

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    Als Glücksbringer musste der Zettel aus einem chinesischen Glückskeks herhalten: "In allem was du tust, wirst du erfolgreich sein." – Der Zettel wurde an den Frontrammer geklebt. Damit konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen...

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    Fabian, der den Start gefahren hat, konnte mit dem Startplatz aber gut umgehen und hat die schnelleren Teams gleich durchgelassen um nicht schon am Anfang einen Schaden an unserem doch recht filigranen Lamborghini Gallardo zu bekommen. Nach den ersten paar Runden kristallisierte sich bereits heraus dass das Team No Fear deutlich schneller war als die anderen, was sicher nicht zuletzt an der sehr guten Fahrerbesetzung lag.

    Nach etwa 20 Minuten kam dann der erste Akkuwechsel, welcher das Feld wieder gut durcheinander gewürfelt hat. Mit dem Akku wurde dann auch das erste Mal der Fahrer gewechselt. Akku für Akku wechselten wir die Fahrer, während des Rennens merkten wir jedoch, dass es schneller war die Leute 2 Akkus fahren zu lassen, da man sich dann gut an das Modell gewöhnt hat. Also haben wir ab dann immer 2 Akkus pro Fahrer gefahren und die Zeit pro Akku weiter rauf geschraubt, da wir festgestellt haben, dass wir noch mehr als ausreichend Restkapazität hatten und ein Akkuwechsel gleich etwa 4-5 Runden gekostet hat. Zur Kontrolle der Zeit diente uns dabei eine Eieruhr aus der Küche.

    Nach und nach spielte sich das Team immer mehr ein, jeder machte beim Akkuwechsel das was er am Besten konnte. Einer holte das Modell aus der Boxengasse, zwei Jungs haben dann die Karosserie abgenommen, die Reifen nachgezogen und den Akku gewechselt. Lukas nahm sofort den Akku entgegen und hängte ihn wieder an eines der 4 Ladegeräte. So sorgte er dafür dass wir immer 4-6 volle Akkus zur Verfügung hatten und je nach Ausdauer des Fahrers einen Akku mit mehr oder weniger Kapazität fahren konnten.

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    Nach etwa anderthalb Stunden begann unser Fahrzeug dann stark zu kippen, also Auto in die Box holen und den zweiten Satz Reifen welchen wir schon mit einer Klebekante versehen hatten montieren. Im Eifer des Gefechts wurde hier vermutlich eine Radmutter nicht ausreichend angezogen, was dann nach etwa 30 Minuten zum Verlust eines Vorderrades führte. Das Auto wurde also wieder in die Box geholt und eine Ersatzmutter montiert. Kurz darauf nahm man uns aufs Korn, was uns den Heckspoiler kostete, welchen wir dann abmontiert haben. Da das Modell nun etwas zum Ausbrechen neigte haben wir den Spoiler wieder geklebt und beim nächsten Akkuwechsel montiert. Doch das fahren mit Spoiler war nicht von langer Dauer, dann war die andere Seite abgerissen. Also ging es weiter ohne Heckspoiler und nach und nach auch ohne Heck sowie Frontschürze weiter, da die sehr schön nachgebildeten Stoßstangen des Fahrzeuges aufgrund ihrer vielen Kanten einfach zu bruchanfällig waren.

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    Bei Einbruch der Dunkelheit stellten wir dann fest, dass unsere Frontscheinwerfer ausgefallen waren. Die Reparatur haben wir allerdings aufgeschoben so lange es nur ging, um Zeit für die Reparatur zu gewinnen. Da das Modell nur mit Rückleuchten doch recht schwer zu manövrieren war, hat Andre uns ein Knicklicht bringen lassen und dieses mit Klebeband auf der Motorhaube fixiert. Nachdem man das Knicklicht auf unserer Haube kaum noch sehen konnten mussten wir dann doch das Licht reparieren, was wir aber aus Zeitgründen nur auf einen Scheinwerfer beschränkt haben, da wir nicht zu viele Plätze verlieren wollten.

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    Denn es war derart spannend, dass sich auch nach etwa 7 Stunden noch die Platzierungen geändert haben, da die Teams so dicht bei einander waren. Als es dann völlig Dunkel war, stellten wir fest, dass Jonas am besten mit den schlechten Sichtverhältnissen klar kam. Darum haben wir ihn auch am meisten während der Dunkelheit fahren lassen. Am Ende spitzte es sich dann soweit zu, dass wir immer weiter aufgeholt hatten und Jonas einen Akku nach dem anderen abspulen musste. Im Dunkeln gelang es bis auf den 2. Platz vorzufahren, welchen wir durch den Licht- und Reifenausfall am Anfang des Rennens an das Team Hannover verloren hatten.

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    Kurz vor Ende des Rennens haben wir noch einmal den Akku und dann auch den Fahrer gewechselt um auch sicher übers Ziel zu kommen. Jonas, der nun schon über 2,5 Stunden nonstop (!) gelenkt hatte wurde gegen Lukas ausgetauscht, welcher nach Jonas am besten mit der Dunkelheit zurechtkam. Lukas fuhr dann nach 12 Stunden 12 Sekunden und 96 Hundertsteln unser Fahrzeug an zweiter Stelle liegend zum 2596. mal über die Ziellinie und beendete damit das Rennen für uns.

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    Das Team RC-Forum! - vlnr.: Lukas, motorburner, Andree, FaTu, Jonni

    Die Freude in unserem Team war sehr groß, da wir mit sehr geringem Aufwand und ohne großartige Umbauten am Modell wie Tuningteile oder Schnellwechselakkuhalter dieses tolle Ergebnis erreicht hatten. Auch das Training fürs Rennen fand in den Minuten davor statt, da wir anders nicht alle zusammengefunden hatten. Für das Kennenlernen untereinander hatten wir während der 12 Stunden auch genug Zeit, darum haben wir uns vorher nicht getroffen.

    Das Modell wurde von mir (motorburner) aufgebaut, lackiert und auf das Rennen vorbereitet. Zum Einsatz kamen Kugellager, ein 22er Stahlritzel und verstellbare Spurstangen, das war’s auch schon an Tuning. Verbaut war ein Bluebird BMS 821 DMG HS Servo welches die Tortur bestens überstanden hat. Der etwas betagte GM SX9 Regler hat auch über die gesamte Renndauer beste Leistung geliefert.

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    Um beim Akkuwechsel keinen Kurzschluss verursachen zu können, habe ich T-Stecker verbaut und 2 Satz Akkukabel angefertigt. So konnte man in Ruhe das Kabel mit dem T-Stecker in die 4mm Buchsen des nächsten Akkus stecken und lief nicht auf die Gefahr den Akku im Stress mit den 4mm Steckern zu verpolen. Dies war wichtig da wir sehr viele unterschiedliche Akkus mit unterschiedlichen Gehäusen verwendet haben.

    Für die Zeitmessung wurde noch ein AMBrc Transponder verbaut und an den SR3100 Empfänger meiner DX3R Anlage angeschlossen. Der Vorteil dieser Fernsteueranlage lag ganz klar am geringen Gewicht und dem ebenso geringen Stromverbrauch. Andere Teams hatten sich z.B. um dem Stromverbrauch entgegen zu wirken einen Fahrakku unter den Sender geklebt um nicht den Akku des Senders wechseln zu müssen.

    Die Begutachtung des Modells ergab entgegen meiner Erwartungen nach 12 Stunden Dauerstress nicht eine Spur von Verschleiß.

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    Das Siegerteam!

    Der Frontrammer war zwar etwas herunter gebogen, weshalb unser Glücksbringer verloren ging. Jedoch am Chassis und dem Antriebsstrang, sowie den Aufhängungsteilen, war nicht mehr Spiel als zuvor festzustellen. Lediglich die Karosserie hat es auf Grund der vielen Kanten und Ecken leider nicht überstanden. Die Lichteinheit blieb, abgesehen von 2 abgerissenen Kabeln, unbeschadet.

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    Es war für uns also eine gelungene Veranstaltung mit viel Spaß und einem super Ergebnis. Das TT-01 Type E Chassis im „beinahe Baukastenzustand“ so weit nach vorn zu fahren, bereitete uns sehr viel Freude. Dass wir die Position 2, welche wir als Startnummer gezogen hatten, nach 12 Stunden wieder einnehmen konnten hätten wir uns nie träumen lassen.

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    Abschließend möchte ich mich noch bedanken bei:

    • Tamiya Deutschland für das zur Verfügung stellen dieses tollen Modells.
    • Unserem Team RC-Forum für die gute Zusammenarbeit.
    • Dem Team der Minimobilwelt Lünen für das reibungslos abgelaufene Rennen und die gute Verpflegung.
    • Allen Teams die teilgenommen haben für dieses schöne, faire, sehr spannende und fröhliche Rennen.

    Den Baubericht für das Modell findet man >hier<.
  • :Kalender

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