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  • Carson - X-18 Mini Race Truck

    … 100% RTR! So lautet die Produktbezeichung des Mini Race Trucks von Carson. Doch jeder weiß um die Ausstattung der sogenannten Ready to Run Sets, welche in der Regel gänzlich auf Energiespender sowie Ladegerät verzichten.


    Carson X18 01

    Aber ganz im Gegenteil, hier wird ganz auf Vollständigkeit gesetzt und das heißt, dass neben dem Fahrakku (7,2V – 1400mAh), welcher sich bereits im Chassis an seinem zukünftigen Arbeitsplatz befindet, auch zusätzlich 8 Mignonzellen (Typ AA; 2300mAh) beiliegen. Der Steckerlader rundet hier das Set ab. Einmal ausgepackt steht vor einem eine „handvoll“ Modellauto, welches mit bulliger Optik darauf wartet losgelassen zu werden, aber dazu später. Bevor es los geht muss noch der Akku geladen, die Senderbatterien eingelegt und die Antenne samt Antennenrohr verlegt werden...

    Während der Fahrakku beim Betanken ist, kann die Fernsteuerung, eine Reflex Wheel 27Mhz, fertig gemacht werden. Die Reflex Wheel ist einfach gehalten, bietet aber alle relevanten Funktionen und liegt dabei gut in der Hand. An der Vorderseite kann man die Trim Funktion für Gas / Servo sowie die Servowegbegrenzung einstellen. Auf der Rückseite befindet sich die Richtungsumkehr (Reverse) für Gas & Servo. Außerdem bietet der Sender eine 12V Ladebuchse für den direkten Anschluss.

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    Unter der Haube bietet sich ein sauber aufgeräumtes Chassis. Die Basis bietet ein Wannenchassis welches zur Steifigkeit ein Oberdeck spendiert bekommen hat. Das Oberdeck dient auch zu Aufnahme des Empfängers, da die Platzverhältnisse in einem Modell im Maßstab 1:18 sehr bescheiden sind und deshalb optimal genutzt werden müssen.

    Carson X18 05

    Technik wie bei den Großen. Auch hier finden sich Öldämpfer die später im Fahrbetrieb für optimale Traktion sorgen werden. Diese können widerum in unterschiedlichen Neigungswinkeln angebracht werden. Da eine Anpassung/Veränderung der Dämpferneigung gewöhnlich eine Veränderung des Sturzes mit sich bringt, finden Spurstangen mit Links-/Rechts Gewinde Verwendung um schnelle Setupeinstellung komfortabel auch im eingebauten Zustand realisieren zu können. Um der Seitenneigung entgegen zu wirken wurden an beiden Achsen Stabilisatoren angebracht.

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    Neben dem Firmen-Schriftzug an der Chassisunterseite ist sehr schön zu erkennen, dass an der Vorder- sowie Hinterachse jeweils die gleichen Schwingen sowie Achsträger, besser gesagt Lenkhebel, arbeiten. Richtig gelesen, an der Heckachse sind ebenso, der Gleichteile wegen, die Lenkhebel verwendet worden. Das spart Platz in der Ersatzteilebox und schont den Geldbeutel!

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    Die Lenkhebel an der Vorderachse (Bild oben links), bei der recht gut der Nachlaufwinkel zu erkennen ist, wird mittels Spurstangen oberhalb im wahrsten Sinne des Wortes angelenkt. Dagegen werden die Achsträger der Heckachse (Bild oben rechts) unterhalb mittels starrer Verbindung am Chassis befestigt.

    Die Radachsen sind seitlich abgeflacht, wogegen die 12mm Sechskantmitnehmer zwei Zapfen besitzen. Somit wird beim Zusammenfügen innerhalb des Gleitlagers eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt, welche letztlich für den Vortrieb sorgt.

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    Wer das Dämpfungsverhalten verändern möchte kommt um den Austausch des Dämpfungsöles hinsichtlich anderen Viskositäten nicht herum. Aber auch bei Wartungsarbeiten macht es Sinn, die Dämpfer hinsichtlich optimaler Funktion zu überprüfen und gegebenenfalls etwas Öl nachzufüllen. Die Öldämpfer arbeiten sauber und zeigen auch nach diversen Testfahrten keinerlei Leckagen auf. Lediglich die Vermutung, dass ein Dämpfer nicht sauber gefüllt war stellte sich später als Wahrheit heraus, aber mit ein paar kleinen Handgriffen und Dämpferöl bewaffnet war dieses kleine Problem schnell gelöst und gehörte der Vergangenheit an.

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    Für eine verlustfreie Kraftübertragung zwischen den Differentialen kommt hier eine Kardanwelle zum Einsatz, welche in den kugelgelagerten Indrives ihren Platz findet. Das Kugeldifferential liegt gleitend gelagert in der Diff-Box. (Wer zum ersten Mal Arbeiten am Modell erledigt sollte sich hier die Ausrichtung bzw. Einbaulage des Diff merken, da diese rechts sowie links herum in die Lagerschale eingebaut werden kann.) Die Sperrwirkung des Differentials kann über eine zentrale Schraube variiert werden. Die Kegelräder greifen sauber ineinander, was auf eine genaue Maßgebung der Lagerschale zurückzuführen ist. Dennoch bleibt zu Erwähnen, das als Tuningmaßnahme die Umrüstung auf Kugellager zu empfehlen ist. Neben Verschleißreduzierung wird der Besitzer mit Leichtläufigkeit und damit verbundener Endgeschwindigkeit und längerer Fahrzeit belohnt. Diese Umrüstung sollte dann an den Radachsen ebenso vollzogen werden (als Tuningassocieres sind hier auch CVD-Wellen erhältlich).

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    Kompakter geht es nicht mehr! Alle elektronischen Komponenten reihen sich wie abgemessen in das Wannenchassis ein. Lediglich der Empfänger kann/muss, wie schon beschrieben, auf dem Oberdeck Platz nehmen. Der Motor hat von Werk aus einen Kühlkörper montiert, wogegen die Alu-Rippen des Reglers ein fester Bestandteil des Gehäuses sind.


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    Um das Servogetriebe vor Überlastung zu schützen, wurde ein Servosaver verbaut. Das System ist recht schnell erklärt. Das Servohorn besteht aus zwei Teilen und bedient sich dem ähnlichen Prinzip der „Nut & Feder“. Über die Druckfeder werden beide Teile auf Spannung gehalten. Wenn nun eine Überlastung entsteht (bespielsweise lenkt der Pilot links ein aber durch äußere Einwirkung wird die Lenkung, das Servohorn, in die Gegenrichtung gedrückt) kann der vordere Teil des Savers durch zusammendrücken der Feder die Kraft ableiten und schützt damit die Innereien des Servos.

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    Um das Rundum-Sorglos-Paket abzurunden könne man noch das notwendige Werkzeug beilegen (nicht im Lieferumfang) sowie ein Minimum an Dämpferöl, was aber kein Muss ist. Lediglich eine defekte Stoppmutter war zu beklagen, bei der der Kunststoffring schon das Weite gesucht hatte.


    … der Akku ist geladen, die Senderbatterien eingelegt. So kann es nun zur ersten Ausfahrt gehen, welche vorerst nur auf befestigtem Untergrund stattfinden wird. Schließlich möchte man erst den Geradeauslauf und erste Erfahrungen zum Fahrbild sammeln. Dank einfacher Bedienung des Senders waren die Einstellungen schnell vollzogen und es konnte Gas gegeben werden. (Theoretisch sollten Brushed Motoren erst eingelaufen/eingefahren werden, aber nicht jeder weiß das. Deswegen wurde darauf auch keine Rücksicht genommen).

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    Bei Halbgas wurden die ersten Kurvenfahrten absolviert. Danach: die Gerade im gepflasterten Innenhof mit Volldampf runter ⇒ Vollbremsung ⇒ Einschlag nach links ⇒ das Heck bricht aus! Mit gezieltem Gasstoß wurde das Chassis wieder abgefangen ⇒ das Chassis bleibt stabil ohne jegliche Tendenz zum Kippen. Mit etwas Übung lassen sich sehr schön Powerslides / Drifts absolvieren, was aber ehrlicherweise auch der Verdienst von „schmutzigem, leicht sandigem“ Untergrund ist.

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    Hier wird schnell klar, dass sich der Mini Truck auf festen bis leicht losen Untergrund (Kies-, Schotterpisten) am wohlsten fühlt. Aber auch auf einer Modellbahn mit Schikanen und Sprüngen beweist der Mini, das er auch „fliegen“ kann und dabei eine gute Figur abgibt. Sehr positiv fällt auf, dass wenig Dreck ins Innere gelangt, da die Karosse recht eng anliegt und entsprechend tief gezogen ist. Die Reifen bieten genügend Grip für den Vortrieb, erlauben aber auch ein Driften ohne groß zu verhaken und das Chassis damit zum Kippen zu bringen.

    Im Praxistest beweist die Motor/Regler Kombi durchaus ihre Daseins-Berechtigung. Zügiges Beschleunigen und ein passabler Topspeed der sich in anbetracht der Fahrzeuggröße absolut sehen lassen kann. Trotz der Beschleunigungs- und Bremsmanöver reagiert weder Regler noch Motor hitzig. Selbst eine Wasserdurchfahrt, bei der die Elektronik Spritzwasser ausgesetzt war konnte sie problemlos trotzen (Nicht zur Nachahmung empfohlen). Der Servo setzt die Lenkbefehle zügig um, obwohl er doch etwas mehr Stellkraft vertragen könnte.

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    Technische Daten

    Fahrtenregler: Dragster brushed X18
    Motor: Bürstenmotor Typ X18 Sport (brushed). Wicklungen 30T – 4600KV (33,000 U/min bei 7,2V)
    Länge: 265mm
    Breite: 180mm
    Höhe: 157mm
    Radstand: 180mm
    Bodenfreiheit: 12mm
    Felgenmitnehmer: 12mm
    Reifendurchmesser: 57mm
    Reifenbreite: 30mm
    Gewicht: 711 g
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