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  1. #1
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    Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    Hallo
    Ich wolle euch nur mitteilen, das am kommenden Wochenende, also dem 1/2 August, in Türkheim der zweite Lauf zum Hobbycup in der Gruppe Süd, stattfindet. Türkheim ist in der Nähe von Mindelheim/Memmingen.
    Da nicht soooooooo viele Starter anwesend sein werden, wird der Samstag wohl für Training frei sein. Wer vorbeikommen möchte, ein Plausch ist wohl jederzeit möglich.
    Nächste Woche gibt es an dieser Stelle dann wieder einen Bericht von mir.
    Leichti
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  2. #2
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    AW: Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    Liebe Froumsfreunde
    Eigentlich sollte jetzt hier mein Bericht über den Hobbycuplauf stehen. Aber, mein Rechner mag mich nicht.
    Nachdem er viermal komplett mit Text abgeschmiert ist, schrieb ich den ganzen langen Text von Grundauf neu im Wordpad. Fleissig speicherte ich nach jedem 5ten Satz den Text auch ab. So störte es mich dann auch nicht weiter, das mir mein Rechner dabei noch ca 15 mal abstürzte mit Bluescreen.
    Freudig schrieb ich den letzten Satz und speicherte, als ich wieder diesen berühmten blauen Bildschirm hatte....... und dieser *zensiert* *zensiert* Rechner speicherte mir nichtsmehr, schlimmer, dieser *zensiert* Rechner überschrieb meinen ganzen Text... mit einer leeren Datei... o Byte..... ich könnte *zensiert*
    Sicherlich kommt der Bericht noch, aber erst, wenn ich mich beruhigt habe und Zugriff auf einen anderen Rechner. DAs könnte bis zum Sonntag dauern... ich bitte daher um Geduld.
    Euer Leichti
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  3. #3
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    AW: Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    Hallo Leute
    Nachdem mich meine Muße nach mehrfachen Abstürzen und schlußendlich einem Totalverlust meines Textes für einige Tage verlassen hatte, so kommt jetzt hier der Bericht om 2ten Hobbycup-Lauf der Gruppe Süd in Türkheim.
    Ich versuche es diesesmal etwas kurz zu machen und schreibe mal wieder in der reinen "ich-Form".
    Eigentlich wollte ich schon Samstag in aller hergotts-frphe losfahren, denn in Bayern war Ferienbeginn, die A9 wohl am Tag zu. Ich wählte die tour "hintenrum", was zwar die Entfernung dann auf 450km anwachsen ließ, aber es war ein wesentlich entspannteres anreisen. Dumm nur, das ich nicht gut drauf war und erst gegen Mittag hier wegkam und so gegen 14-30 Uhr in Türkheim an der Rennstrecke ankam.
    Zu diesem Zeitpunkt wäre zwar noch freies Training gewesen, aber der Verein trug seinen Clubinternen Lauf aus, weswegen das freie Training für den Hobbycup unterbrochen war. War nicht weiter wild, denn anschließend hatten wir noch reichlich zeit und davon abgesehen, es war höllisch warm. Was mich etwas wunderte waren die vielen Fahrer im Fahrerlager, die doch eigentlich garnicht am Hobbycup teilnehmen wollten. Bei genauerem Betrachten zeigte sich dann aber, das es Scale-Piloten waren, die den hohen Gripp eines Rennwochenendes und Trainings auf der Strecke nutzen wollten, um für die Deutsche Meisterschaft schon ein Setup zu erarbeiten, welche in wenigen Wochen in Türkheim stattfindet.
    Nunja, ich packte erstmal aus, unterhielt mich mit bekannten und befreundeten Fahrern und war schnell guter Dinge, denn es schien so, als hätten alle hinten zu wenig Gripp und Probleme mit Übersteuern. Bis der Vereinslauf vorüber war, bauten wir derweil unser Riesen-Iglu auf und bereiteten das Nachtlager vor, dann ging es ans testen und trainieren.
    Meinen ersten Testrun machte ich noch mit der alten Protoform Lola, welche recht gut ging. Danach war die Farbe meine Blitz Lola 09 trocken und ich konnte diese das erste mal fahren. Diese ging ebenfalls recht gut, und ich mußte etwas mehr Abrißkante fahren, aber auf Anhieb war mein Auto sehr harmonisch und ging auch um enge Ecken gut rum.
    Lediglich das Getriebe mußte ich etwas anders einstellen, und schon war ich fast glücklich. Was mich aber über das ganze Wochenende nervte, das war meine Kupplung, diese hatte ich kurz vorher noch von meinem anderen Motor abgeschraubt und an meinen Hobbycup-motor gepflanzt. Erst als es zu spät war merkte ich, das ich den falschen Konus erwischt hatte, wodurch ich nicht genug Belagspiel hatte. Aber was solls, schnell sollte das Auto dennoch sein.
    Wie auch immer, alles war soweit gut, das Auto lag von Anfang an gut und so konnte ich mich auf die Bahn und die Reifen einschießen und packte bereits gegen 18 Uhr wieder zusammen. Quasi nebenbei lernte ich Stefan Rieth kennen, der erstmals einen Edam Spirit einsetzte und noch etwas mit dem Setup kämpfte. Danach war noch einkaufen angesagt, dann etwas fachsimpeln mit Freunden und dann Essen. Recht früh war der Tag für uns dann zu ende, denn bei Temperaturen knapp unter 30° am Tage waren wir einfach knülle und freuten uns, das es nachts dann etwas abkühlte. Gute Dienste leistete da die Dusche im Vereinsheim, die Campern zur Verfügung stand. (Diese, wie auch die sanitären anlagen, waren überdies sehr sauber und gepflegt)
    Sonntag Morgen dann kam erstmal die Ernüchterung, das Wetter war deutlich kühler, es sah nach Regen aus. (Und wie immer wenn es kühler ist, fürchtete ich, mein Auto schiebt wieder über die VA)
    Da nicht sehr viele Teilnehmer gemeldet hatten, ging der Rennleiter die ganze Sache recht ruhig an und es gab erfreulicherweise eine kleine Moralpredigt mit auf den Weg. Erstmals hörte ich einen Rennleiter die erfahrenen und schnellen Piloten ermahnen, auf Neulinge und weniger schnelle Autos Rücksicht zu nehmen, denn es wäre nur ein "Hobbycup". Ob es daran lag oder an der Routine, es wurde jedenfalls sehr fair gefahren und nur sehr wenig gecrasht, auch wenn nicht jeder gleich einen schnelleren Fahrer durchlassen konnte oder wollte.
    Ich selbst brachte im ersten Vorlauf nur sehr magere 18 Runden zustande und haderte mit der Kupplung und vor allem damit, das mein Tank nach ca 4:45 trocken war. eine Fehlersuche brauchte es nicht, denn auch andere Fahrer hatten das gleiche Problem, es schien an der Luft oder Luftdichte zu liegen, das die Motoren bei korrekter Einstellung einfach keine 5:10 halten wollten, der Tank war vorher leer. Im zweiten Vorlauf steckte ich etwas grössere Reifen drauf, stellte den Motor oben einen kleinen Tick magerer und versuchte es erneut. Trotz der noch immer zu früh kommenden Kupplung schaffte ich jetzt halbwegs akezeptable 21 Runden mit 8 Sekunden Überzeit. Obwohl ich "spritsparend" fuhr, war ca 50 Meter nach der Zieldurchfahrt mein Tank trocken. Da der Vorlauf nahezu fehlerfrei war und ich keine Aussicht hatte, direkt im Endlauf zu starten, schenkte ich mir den dritten und baute derweil mein Zelt ab, da es ganz leicht tröpfelte. Im Endeffekt war ich jetzt recht gut im Mittelfeld und hatte in meinem Halbfinale Startplatz2, was schon mal nicht übel war.
    Direkt im Finale waren die üblichen Verdächtigen, allen voran Maximilian Vogl, der dieses Jahr allerdings das letzte mal im hobbycup startet. Tja, dieser Junge startet so richtig durch, und mit seinem Vater hat er einen nahezu perfekten Mechaniker, so das das Auto stets ideal vorbereitet ist und Maxi sich voll und ganz aufs Fahren konzentrieren kann.
    wie auch immer, ich entspannte in der Mittagspause, ließ mir mein Essen schmecken, zog hier und da ne Schraube am Auto nach und war leider etwas zu relaxt. Zwar war mein Auto zum Start meines Halbfinals gut vorbereitet, allein die Stoppuhr hatte ich vergessen bereit zu legen, und da ich sicherheitshalber nach 4:30 tanken wollte, war diese unerlässlich. Ich persönlich dachte nicht daran, aber mein "Schmiermaxe" dachte daran und sprintete los um diese zu holen. Dummerweise wußte sie nicht, wo ich sie aufbewahre und so war dann auch der Start, dem ich nur als Zuschauer beiwohnen konnte, da ich noch mit fast trockenem Tank in der Boxengasse auf meine Tanke wartete. Und dann ging alles sehr schnell... sie tankte auf.... realisierte recht schnell, das der Start bereits gelaufen war und wollte mich am Ausgang der Boxengasse ablassen.... ich dachte, das Auto steht schon auf dem Boden und zog das Gas auf..... ein kurzer Wheely, ein Schnelzer und mein Auto lag mitten auf der Bahn auf dem Dach und mir fehlte ein Hinterrad (das erste mal, das sich ein Rad selbständig machte). Bis ich dann das rennen aufnehmen konnte, lag ich schon 3 Runden zurück. Noch war ich locker und gab alles, und bis auf 3 leichte Ausrutscher zog ich auch recht zügig meine Runden. Am Ende fehlte mir gut eine Runde, um in den Endlauf einzuziehen. Das war für mich dann natürlich niederschmetternd, da ich es mir selbst versaut hatte........
    Bei den Scalern waren nur 5 Starter angetreten, und es sah bis zum ersten Tankstopp nach einer sicheren Angelegenheit für unseren Freund Casemodder aus. Leider streikte dann beim ersten Tankstopp sein Motor, er schien irgendwie keinen Sprit mehr zu bekommen und es folgte ein längerer Reperaturstopp. Erst in den letzten Minuten konnte er nochmals ins rennen eingreifen und legte mit 14,0 wohl die schnellste Runde des Tages bei den Scalern hin. Ich selbst half Stefan etwas beim Tanken, denn sein Schwager war das erste mal dabei und fühlte sich nicht so ganz wohl, zumal sein Auto nach einem Ausrutscher einmal ausging. Letztendlich reichte es für seinen Spirit beim ersten Einsatz zu Platz 3
    Bei den 1:8ern war das Rennen eine klare Angelegenheit für Maxi, er überließ der Konkurenz nur die Plätze hinter ihm
    Petrus war wohl mal Minicar-Fahrer, denn bis ca 10 Minuten nach Rennende hielt er den Regen zurück, dann öffnete er die Ventile und es regnete satt.
    Auch wenn mein Abschneiden eher katastrophal war, so war es doch wieder ein schönes Wochenende. Man trifft immer wieder Freunde und neue Leute, die einfach nett sind und man lernt immer wieder dazu. Es ist schon ein klein wenig ein unterschied zu SM-Läufen, denn beim hobbycup starten alle mit dem gleichen Motor und alles wird nicht gar zu ernst genommen. Um die Gleichheit der Motoren sicherzustellen, wurden sogar die Motoren der ersten Drei bei den 1:8ern geöffnet und kontrolliert.
    Zwar stehe ich mittlerweile in der Rangliste auf Platz 4, um aber eine bessere Ausgangslage für den Endlauf in Wiesbaden zu haben, muß ich beim nächten Lauf, der am 20ten September auf meiner Hausstrecke stattfindet, noch einiges zulegen und vor allem, ich darf mir keine Fehler mehr erlauben. Denn, mit etwas Glück schaffe ich noch den sprung auf Rang 2, womit ich im Finale dann eine gute Ausgangsposition hätte.
    Wer irgendwie beabsichtigt, mal Rennluft zu schnuppern, dem kann ich den Hobbycup nur immer wieder ans Herz legen.
    bis bald
    Leichti
    PS: Seid bitte nicht böse, wenn es etwas knapp ist... aber irgendwie hat mich die Lust etwas verlassen, nach all den Abstürzen....
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  4. #4
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    AW: Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    Schöner Bericht Leichti, wir sehen uns eh in Hof

  5. #5
    Mitglied Avatar von donmatze

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    AW: Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    ich dachte, das Auto steht schon auf dem Boden und zog das Gas auf..... ein kurzer Wheely, ein Schnelzer und mein Auto lag mitten auf der Bahn auf dem Dach und mir fehlte ein Hinterrad

    LooooL ich habe pippi in den Augen, stell mir das gerade bildlich vor
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  6. #6
    Mitglied Avatar von Leichtmetall

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    AW: Bericht: Hobbycuplauf in Türkheim am 1./2. August 2009

    Zitat Zitat von donmatze Beitrag anzeigen
    LooooL ich habe pippi in den Augen, stell mir das gerade bildlich vor
    Mir verging das lachen. Mein Helferlein wollte das Auto auslassen, als ich Gas gab. Beim aufsteigen machte mein Auto nen schönen Satz, dann einen Salto und traf sie fast im Gesicht. Das abspringende Hinterrad kostete mich fast 3 Runden.... und dann fehlte mir 1 Runde auf den Endlauf....
    Naja, noch 2 1/2 Wochen, dann ist der letzte Lauf auf meiner Hausstrecke.. und mit etwas Glück rutsche ich auf den 2 Rang in der Gruppenwertung vor... wäre ne gute Ausgangsbasis fürs Finale in Wiesbaden..
    Leichti
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