Ergebnis 1 bis 18 von 18

Thema: Drehzahlen

  1. #1
    Mitglied Avatar von SalvaC

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    Drehzahlen

    Nachdem ich nicht mehr der absolute Laie bin kommen weitere Fragen auf.

    Eine ist zum Beispiel: Was ist denn die beste Drehzahl?
    Ich habe schon gelernt: je größer, desto langsamer.

    Von div. Quellen habe ich gehört für nen 450er (z.B. mein TRex) ist ~2500 1/min OK.

    Nachdem ich den Roxxy verbaut habe, habe ich die Drehzahl mit meinem Smartphone gemessen. Der zeigt 2800 - 2900 1/min an.
    Ist das OK?
    Das ganze bei 75% oder 80% im Governor Mode am Boden.

    Einen weitere Frage ist: wie berechne ich die Übersetzung korrekt?
    Bei TRex habe ich 150 am HZR, 14 Ritzel.
    Das Freilauf-Rad hat 106 Zähne. Was das Zahnrad für den Heck-Riemen hat, weiß ich nicht.

    Wenn ich HZR/Ritzel rechne, bekomme ich 10,71.
    Am Roxxy muss man ein Verhältnis angeben. Ist das dann 10:1? Ich denke schon, bin aber nicht sicher ...

    Bei http://www.marschalkowski.de/heli/drehzahlrechner.php# muss man die Heckübersetzung berechnen.

    Habe zum dem Thema ein bisschen gegoogelt und hier gesucht. Aber nicht viel gefunden.
    Bin sicher dass das hier schon 200 mal gefragt wurde ...
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  2. #2
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    AW: Drehzahlen

    Die Drehzahlrechner sind nicht genau, weil es zu arg auf den Regler und Lipo ankommt. Genau ist es nur mit einem Messgerät. (Gasfinger hätte eins)
    2000 U/min reichen auch schon für Rundflug.
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  3. #3
    Mitglied Avatar von SalvaC

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    AW: Drehzahlen

    Da wäre noch interessant wie die Abweichungen eines echten Drehzahlmesser und das akustische Meßen mit den Handy ist ...

    Zitat Zitat von Gasfinger Beitrag anzeigen
    2000 U/min reichen auch schon für Rundflug.
    Hmm, wie komme ich auf 2000 U/min, wenn ich bei 75% schon auf 2800 komme?
    Ich habe bisher überall gelesen, das man nicht unter 75% gehen soll.

    BTW: Schande über mich. Im Setup Workbook Vol. 2 ist das Kapitel Ritzelorgien und Motorenauswahl. Da steht wie man vom Motor über das HZR zur Kopfdrehzahl kommt.
    Da steht auch das für 450er zwischen 2100 und 3100 U/min OK sind.

    Das beantwortet aber nicht meine Fragezeichen zu dem wie die Übersetzung zum Heckrotor rechnen und wie ich das Verhältnis für den Regler rechnen kann.
    Bin halt Vollblut-ITler und habe bisher praktisch nichts mit Maschinenbau zu tun.
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  4. #4
    Mitglied Avatar von guidog

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    AW: Drehzahlen

    Mit dem Smartphone ist die Messung sehr genau (mit meinen Samsung habe ich max. 50 U/min. Abweichung). Du solltest es mal mit 60% Regleröffnung probieren, aber weniger als 2200 U/min solltest Du besser nicht fliegen, sonst kann der Heli schwammig werden und auch windempfindlicher.

    Guido
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  5. #5
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    AW: Drehzahlen

    Oder ein kleineres Ritzel.
    Die Drehzahl vom Heckrotor kann man genauso berechnen
    wie vom Hauptrotor.
    Man muß halt nur alle Getriebestufen beachten.
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  6. #6
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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von SledgeHammer Beitrag anzeigen
    Oder ein kleineres Ritzel.
    Die Drehzahl vom Heckrotor kann man genauso berechnen
    wie vom Hauptrotor.
    Man muß halt nur alle Getriebestufen beachten.
    Ich habe mir auch schon vorgestellt das ich das "zusammen" rechnen soll.
    Habe aber nie mit so was zu tun gehabt.

    Geht das so in etwa: Ritzel/HZR/Freilaufrad/Heckzahnrad = Ergebnis

    Weiter wäre mir wichtig eine Antwort/Bestätigung/Korrektur zu meinem ersten Beitrag, über was ich am Regler eingeben soll, zu haben.
    Ich kann mir vorstellen das ich damit kann ich recht Genau die angepeilte Kopf-Drehzahl vor-einstellen kann.

    Sorry für die etwas Dumme Fragestellung.
    Habe halt in der Beziehung echt keine Ahnung.
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  7. #7
    Mitglied Avatar von guidog

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    AW: Drehzahlen

    Ich glaube das hatte ich scon geschrieben, mit dem Roxxy kannst du ohne Probleme eine Öffnung von 40% fliegen.
    Das hatte ich auch über 2 Jahre beim Mini Titan und aktuell auch beim 500er.

    Guido
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  8. #8
    Mitglied Avatar von SalvaC

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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von guidog Beitrag anzeigen
    Ich glaube das hatte ich scon geschrieben, mit dem Roxxy kannst du ohne Probleme eine Öffnung von 40% fliegen.
    Das hatte ich auch über 2 Jahre beim Mini Titan und aktuell auch beim 500er.

    Guido
    40% ?
    Cool dass das geht.
    Dann verstehe ich die Literatur nicht, die besagt dass man unter 70% im Teillastbereich ist, welche Nachteile bringt.
    Zum Beispiel:
    Unabhängig von der gewählten Regelart ist sicherzustellen, dass sich der Geberwert (Gaswert) für Drehzahlregler stets im Regelpolster befindet. Der Regelpolster erstreckt sich über einen Geberwert von ca. 70% bis 90%.
    Unterhalb 70% befindet sich der Regler im Teillastbetrieb. In der Folge kann es zu einem Pumpen der Drehzahl, oder sogar zu einem Motorabsteller aufgrund von Überhitzung mit anschließender Sicherheitsabschaltung kommen.


    Hier zu finden: Mit System zur passenden Drehzahl.
    So ähnlich ist es auch im Setup Workbook zu lesen
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  9. #9
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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von SalvaC Beitrag anzeigen
    Geht das so in etwa: Ritzel/HZR/Freilaufrad/Heckzahnrad = Ergebnis
    Das kommt drauf an, wie der Kraftfluß verläuft.
    Wenn das HZR das Heckzahnrad antreibt gilt,
    HZR/Ritzel erste Stufe,
    Heckzahnrad/HZR zweite Stufe.
    Erste Stufe x zweite Stufe.
    Wenn der Heckantrieb direkt an der Rotorwelle erfolgt,
    Heckriemenrad/Riemenrad.
    Wieviel % genau der Regler hat, damit stellst du letzlich die Drehzahl ein.
    Wobei zu beachten ist, alle Regler sind bei 75% Gaskurve im Sender
    schon bei 100% also volle Motorleistung.
    Die Gaskurve des Senders stimmt nicht mit der Regelungskurve
    der Reglersoftware überein,
    deswegen sind 75% Sender 100% Regler.
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  10. #10
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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von SledgeHammer Beitrag anzeigen
    Das kommt drauf an, wie der Kraftfluß verläuft.
    Wenn das HZR das Heckzahnrad antreibt gilt,
    HZR/Ritzel erste Stufe,
    Heckzahnrad/HZR zweite Stufe.
    Erste Stufe x zweite Stufe.
    Wenn der Heckantrieb direkt an der Rotorwelle erfolgt,
    Heckriemenrad/Riemenrad.
    Wieviel % genau der Regler hat, damit stellst du letzlich die Drehzahl ein.
    Wobei zu beachten ist, alle Regler sind bei 75% Gaskurve im Sender
    schon bei 100% also volle Motorleistung.
    Die Gaskurve des Senders stimmt nicht mit der Regelungskurve
    der Reglersoftware überein,
    deswegen sind 75% Sender 100% Regler.
    Danke Sledge. Das hilft
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  11. #11
    Mitglied Avatar von guidog

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    AW: Drehzahlen

    ich habe mal gelesen den Wert im Regler zb. 80% + 100 : 2 = 90% wirkliche Regleröffnung (das war aber auf Spektrumanlagen bezogen)
    Ob das so richtig ist kann ich nicht sagen, aber das würde erklären warum ich mit nur 40% im Sender keine Probleme mit dem Regler hatte.
    Das wären dann echte 70% (40+100:2=70% Punkt vor Strich lassen wir hier mal ausser acht) gewesen und da Roxxy Regler sehr teillastfest sind kann so ohne Bedenken geflogen werden.
    Hört sich logisch an und kann ich nach meinen Erfahrungen mit 3 Roxxy Reglern (940-6, 960-6, 9100-6) nur bestätigen.

    Guido
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  12. #12
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    AW: Drehzahlen

    Auf einen bestimmten Sender bezogen kann man das nicht sagen.
    Das ist senderunabhängig und hängt von der
    Motor-Regler-Konbination ab.
    Jeder Regler hat Timing von x bis y, es gibt Innen- und Außenläufer,
    verschiedene Magnetmaterialien, verschieden große Luftspalte
    bei verschiedenen Motoren,
    unterschiedliche Drahtstärken der Wicklung, unterscheidliche Füllungsgrad der Wicklung.
    Um bei so vielen Variablen 100% Vollgas zu gewährleisten,
    sind die Regler bei 70% im Sender voll durchgesteuert.
    Denn nicht jeder Sender gibt 130% Servoweg her.
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  13. #13
    Autor Avatar von Blubbel

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    AW: Drehzahlen

    Gibt es dafür nen extra Beitrag ?
    Irgendwo Check ich das ganze nicht

    Mein Roxxy 960-6 hat bei 73% im Sender ( Spektrum DX7) immer noch Luft nach oben.

  14. #14
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    AW: Drehzahlen

    Was in dem Link steht, ist auch nicht mehr auf dem neuesten Stand.
    Oder es wurde Billigtechnik beschrieben.
    Oberhalb 90% Regleröffnung keine Spannungsreserven
    um Drehzahleinbrüche auszuregeln ist definitiv falsch,
    weil die Drehzahl über den Strom konstant gehalten wird.
    Auch bei 100% wird die Drehzahl gehalten, dann fließt halt mehr Strom.
    Und Hubschrauberregler sind 100% teilllastfest,
    d. h. man kann sie auch mit 50% betreiben.
    Dass Regler im Teillastbetrieb abrauchen, weil sie zu heiß werden,
    liegt an der miesen Qualität, dann hat man den falschen Regler.
    Solche Regler gehören nicht in Hubschrauber.
    Die effektivste Methode, die passende Mindestdrehzahl zu finden ist,
    mit einem Schieber oder Drehgeber die minimal mögliche Motordrehzahl einzustellen.
    Diese Drehzahl DARF NICHT zum Abheben reichen.
    Dann hat der Regler einen ausreichenden Regelbereich.
    Ansonsten Ritzel anpassen oder weniger hochdrehenden Motor.
    Merke, nicht alles was im I-Net verlinkt ist, ist korrekt.
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  15. #15
    Mitglied Avatar von SalvaC

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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von SledgeHammer Beitrag anzeigen
    Merke, nicht alles was im I-Net verlinkt ist, ist korrekt.
    Das wird ja immer interessanter hier

    Naja, das im Web nicht alles stimmt, ist mir klar. Bin ja selber von der Branche
    Deswegen frage ich ja hier.

    Aber die Info's sind finde ich wertvoll.
    Danke. Ist echt klasse hier.

    Bin die nächsten Tage/Wochen (Je nach verfügbare Zeit) noch am Schrauben und komme nicht zum fliegen . Dann werde ich das alles mal umsetzen.

    Ich werde mal am Regler die Max. Drehzahl eingeben. Mal schauen was passiert.
    Danach die Gas-Öffnung reduzieren und weiter schauen.
    Bin auf die Resultate gespannt

    BTW: Dieses Thema wurde verschoben. Wohin?
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  16. #16
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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von SalvaC Beitrag anzeigen

    BTW: Dieses Thema wurde verschoben. Wohin?
    Na, hierhin

  17. #17
    Mitglied Avatar von SalvaC

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    AW: Drehzahlen

    Zitat Zitat von Lama V4 Beitrag anzeigen
    Na, hierhin
    Habe ich in der Zwischenzeit wieder entdeckt.
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  18. #18
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    AW: Drehzahlen

    Hab mal was entdeckt zur Zahnradberechnung bei litronics2000.de:

    Das Ritzel ist immer das antreibende Zahnrad eines Antriebs. Für uns Helipiloten bedeutet das, dass das Ritzel das Zahnrad ist, das auf den Antriebsmotor des Modellhubschraubers geschraubt wird.

    Dabei ist es wichtig, dass der Innendruchmesser des Ritzels zur Motorwelle und das Modul zu dem des Hauptzahnrades passt.

    Das Modul beschreibt das Verhältnis zwischen Zähnezahl und dem Durchmesser. Daraus resultiert am Ende die Größe der Zähne eines Zahnrades. Wenn das Modul zweier Zahnräder nicht passt, wird eines der beiden, meistens das Weichere, beschädigt.

    Des Weiteren wird zwischen verschiedenen Verzahnungen unterschieden. Im Modellhubschrauber finden wir drei verschieden Verzahnungsarten:


    gerade verzahnt
    schräg verzahnt
    Pfeil-verzahnt

    Diese Verzahnungsarten haben unterschiedliche Eigenschaften, wobei man festhalten kann, dass die gerade Verzahnung die am meisten verbreitete (da preislich günstigste), aber auch lauteste und physikalisch ungünstigste ist. Die schräg verzahnte Variante ist leiser und sorgt dafür, dass mehr als ein Zahn im Eingriff ist und die Kraft besser übertragen werden kann. Das Optimum, leider auch preislich, stellt die Pfeilverzahnung dar - sie ist leise und bietet eine hervorragende Kraftübertragung.

    Aber welches Modul wird jetzt in welchen Helis verwendet? Als Anhaltspunkt hier einmal eine kleine Liste:


    Modul 0.4
    viele 250er Helis wie z.B. T-Rex 250

    Modul 0.5
    viele 450er Helis wie z.B. T-Rex 450, MiniTitan oder Beam E4
    Logo 400 / 500
    Modul 0.6
    viele 500er Helis wie z.B. T-Rex 500
    T-Rex 600 schräg-verzahnt
    Modul 0.7
    viele 600er Helis wie z.B. T-Rex 600
    Logo 500 / 600
    Modul 1.0
    Raptor E550 / E620
    Logo 600 SE
    empfohlen für 3D-Flug ab 6S LiPo

    Viele Modellbauer fragen sich: Was ist eigentlich Modul und Pitch bei einem Ritzel? Im folgenden werden wir erklären, was es damit auf sich hat und hoffentlich für ein wenig Klarheit sorgen.


    Die Begriffe Modul und Pitch werden bei Zahnrädern und Ritzeln verwendet, um die "Zahngröße" zu beschreiben. Das ist wichtig, denn nur Zahnräder und Ritzel mit dem gleichen Modul oder Pitch kämmen sauber zusammen und können so die Kraft übertragen. Andernfalls kommt es zu mechanischen Verspannungen an den Zahnflanken und die beiden Zahnräder würden sich selbst "zerstören".

    Aber jetzt erst einmal alles im Detail:

    Modul ist der deutsche Begriff für die Zahnteilung eines Zahnrades. Hat man die Angaben für Modul und Zähnezahl, so lässt sich alles am Zahnrad berechnen.

    Nehmen wir als Beispiel ein Zahnrad mit Modul 1 (m) und 50 Zähnen (z) . So lässt sich der Durchmesser (d) für den Teilkreis (Mitte des Zahnrads) leicht errechnen. Die Formel hierzu lautet z x m = d .Setzen wir hier unsere Werte ein , so erhalten wir 50 x 1 = 50 .Um den Außendurchmesser des Zahnrades zu berechnen addiert man einfach das Modul hinzu und erhält 51 mm . Je kleiner das Modul bei gleicher Zähnezahl ist , umso kleiner ist auch das Zahnrad im Durchmesser. Beispiel: bei Modul =0.5, Zähnezahl = 50 . So ergibt z x m: 50 x 0.5 = 25 mm für den Teilkreis.

    Angenommen man möchte das Zahnrad mit Modul 1 und 50 Zähnen und das Ritzel mit 12 Zähnen gegen Zahnräder mit Modul 0.5 austauschen, damit ein ruhigerer Lauf erreicht wird und mehr Zähne im Eingriff sind. Gegeben ist der Teilkreisdurchmesser von 50 mm für das Hauptzahnrad und 12 mm für das Ritzel. Dazu ermittelt man die entsprechende Zähnezahl, da der Teilkreisdurchmesser gleich bleiben muss, damit der Wellenabstand (Mitte Zahnrad zu Mitte Ritzel) gleich bleibt. Daraus resultierend lautet die Formel umgestellt : Z = d : m , Hauptzahnrad 50 : 0.5 = 100 Zähne / Ritzel 12 : 0.5 = 24 Zähne

    Ein kleineres Modul bei gleichem Zahnradabstand bedeutet immer, dass sich mehr Zähne im Eingriff befinden. Das Ergebnis ist, dass man einen größeren Gleichlauf und damit eine kleinere Belastung der einzelnen Zähne erhält. Somit erfolgt die Kraftübertragung gleichförmiger mit einer geringeren Reibung an den Zahnflanken. Dies bedeutet einen geringeren Kraftverlust im Getriebe. Das Modell wird also geringfügig schneller und bei E-Modellen bedeutet dies eine etwas geringere Stromaufnahme.

    Immer größere Verbreitung findet jedoch die Verzahnung mit pitch-Angaben. Wohl auch, weil die meisten Modelle aus dem nicht europäischen Raum kommen. Ist ein Zahnrad mit Modulangaben noch leicht zu berechnen beziehungsweise zu verstehen, so wird es hier problematischer. Hier geht es nämlich anders herum. Denn je größer die Zahlenangabe, um so feiner ist die Verzahnung respektive Zahnteilung. Die gängigsten Größen sind 32 , 48 und 64 Pitch (dp). Dabei besitzt das Zahnrad mit der höchsten Pitch-Angabe, bei gleichem Durchmesser, die größte Anzahl an Zähnen. Der Zusammenhang ist aber etwas komplizierter.

    64 Pitch bezeichnet die Zahnteilung auf 1 Zoll bezogen. Den Teilkreis berechnet man also wie folgt : Gegeben sind 120 Zähne bei 64 Pitch . 25.4 mm (1 Zoll) : Pitch x Zähnezahl also gemäß unseres Beispiels 25.4 : 64 x 120 = 47.625 mm .

    Will man ein Zahnrad mit gleichem Durchmesser aber 48Ppitch verwenden , so berechnet sich die Zähnezahl wie folgt : Z = ( D x Pitch) : 25.4 = ( 47.625 x 48 ) : 25.4 = 90 Zähne.

    Zur Information sei gesagt ,dass 48 Pitch etwa einem Modul von m = 0.52 , 64 Pitch einem Modul m = 0.39 entspricht.

    Der Text stammt aus einem Artikel der cars & Details Ausgabe 6/2002 und wurde von Hans-Peter Sollik geschrieben.


    Das stimmt auch alles soweit bis auf eine Kleinigkeit.
    Ein kleineres Modul bedeutet nicht, dass sich mehr Zähne im Eingriff befinden
    und auch nicht, dass die Belastung pro Zahn geringer wird.
    Im Gegenteil kleinere Zähne können keine so großen Kräfte übertragen wie große Zähne
    bei großem Modul.
    Deswegen wird ja Modul 1 verwendet bei großen Helis statt Modul 0,5.
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