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  1. #1
    Gast489026
    Gast

    Muß es unbedingt ein brushless Gimbal sein?

    Ich bin derzeit wieder auf der Suche nach einem kostengünstigen aber brauchbaren Gimbal.

    In den einschlägigen Foren redet man nur noch über Brushlessgimbals, aber die kosten noch eine Stange Geld. 500€ kommen ruck zuck zusammen und da reden wir gerade mal über ein Gimbal für eine GoPro. Will man eine Kompaktkamera aufhängen zahlt man idR. noch mehr. Es gibt ja Gimbals mit normalen Servos schon komplett für 150€. Kann es denn sein, dass die Brushlessmotoren und die zusätzliche Steuerung 350€ und mehr kosten, wobei in den 150€ für ein Servogimbal die zwei Servos schon enthalten sind?

    Großzügig gerechnet bezahlt man dann sogar 400€ und mehr dafür. Kann das denn hinkommen? Oder wird der geneigte Modellbauer wieder mal gemolken solange es geht...

  2. #2
    Gast489026
    Gast

    AW: Muß es unbedingt ein brushless Gimbal sein?

    Die Würfel sind gefallen. Ich habe mir ein normales Servo Gimbal SKE 140 im multicopter-shop.de bestellt.
    camera mount kamera schwenkmontage ske 140

    Das sieht ein bisschen so aus wie das Gimbal von Paul Bake, obgleich die Konstruktion deutlich differiert.
    2 Axis GF Gimbal

    Alleine das Material beim Multicopter-shop Gimbal ist dünnes Carbon, was sich am Gewicht deutlich bemerkbar macht. Da komme ich komplett mit Servos auf 110g. Das Gimbal von Paul wiegt ohne Servos schon fast 200g. Bei der Anlenkung meines mcs Gimbals werden gekröpfte Drähte genommen, im Gegensatz zum PB-Gimbal, wo richtige Servogestänge mit M2,5 Gewinde zum Einsatz kommen. Ob das nun ein Nachteil ist? Zumindest beim Gewicht wird darurch ein paar Gramm gespart. Jetzt kommt es noch darauf an, wie das mcs Gimbal arbeitet.

  3. #3
    Mitglied Avatar von maker7

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    AW: Muß es unbedingt ein brushless Gimbal sein?

    Wie sind den die Erfahrungen beim genannten Servo Gimbal SKE 140?


    Die rein mechanische Seite eines BL-Gimbal sollte vom ambitionierten Modellbauer in Eigenfertigung um ein wesentliches Günstiger sein. Elektronik (Alex Mos) und Motoren sind für 200 Euro zu erstehen.
    In Summe würde der fertige BL-Gimbal mit Steuerung die 300 Euro-Marke nicht übersteigen (für eine GoPro).



    Grüße
    maker7
    Invented for race...

  4. #4
    Gast489026
    Gast

    AW: Muß es unbedingt ein brushless Gimbal sein?

    Zitat Zitat von maker7 Beitrag anzeigen
    Wie sind den die Erfahrungen beim genannten Servo Gimbal SKE 140?


    Die rein mechanische Seite eines BL-Gimbal sollte vom ambitionierten Modellbauer in Eigenfertigung um ein wesentliches Günstiger sein. Elektronik (Alex Mos) und Motoren sind für 200 Euro zu erstehen.
    In Summe würde der fertige BL-Gimbal mit Steuerung die 300 Euro-Marke nicht übersteigen (für eine GoPro).


    Grüße
    maker7
    Ein BL-Gimbal gibt es für die GoPro bereits für 299€ beim multicopter-shop.de. Das läuft mit dem Martinez-Board. Da Problem ist meist die Feineinstellung der Parameter und das Ausbalancieren der Mechanik.

    Das SKE 140 konnte ich noch nicht in Betrieb nehmen, weil in meinem Flat Head noch ein zusätzliches BEC eingebaut werden muss. Die X4 kann das Gimbal leider nicht versorgen. Sobald das Ing in der Luft ist schreibe ich was dazu.

  5. #5
    Gast489026
    Gast

    AW: Muß es unbedingt ein brushless Gimbal sein?

    Ich habe jetzt zwei BL-Gimbals hier liegen, einmal ein Gimbal mit Martinezboard und ein Tarot Brushless Gimbal T2.

    Zum Testen habe ich noch meine Gopro960 und genau da liegt der Knackpunkt. Die neueren BL-Gimbals sind idR. für den Gebrauch mit einer GoPro Hero 3 ausgelegt. Bei dem Gimbal mit Martinezboard kann ich auch meine Gopro 960 relativ problemlos befestigen, das Gimbal funktioniert auch damit. Diese Lösung hat nur gelegentlich ihre Eigenarten. Meist funktioniert es, trotzdem ist die Einstellung sehr tricky. Das Tarot Gimbal funktioniert mit einer Hero3 quasi out of the box. Leider hat mir das nicht geholfen. Einmal ist meine Gopro 960 deutlich dicker als die Hero 3 und auch die Außenmaße sind größer.Das sind zwar nur wenige Zehntel, trotzdem kommt man um das Abschleifen der Kanten an der Halterung nicht herum.

    Nach dem Abschleifen ging die 960 zwar in die Halterung, wegen der Dicke hat sich aber der Schwerpunkt, im Vergleich zur Hero 3, nach vorne verschoben. Darum wackelt und zuckt das ganze nur herum. Ich will mal sehen ob ich mir zum Testen nicht eine Hero 3 organisieren kann. Bis dahin liegt die Tarot Mount auf Eis. Sobald ich verlässliche Testaufbauten habe und die Dinger unter dem Copter hängen, schreibe ich wieder etwas dazu.

    Die im Netz verfügbaren Videos mit der Tarot Mount sind allerdings vielversprechend. Durch die vibrationsentkoppelte Befestigungsplattform hat man auch kein Zittern mehr im Bild und die Tarotmount ist deutlich billiger als die Zenmuse Mount von DJI.


    Hier ist ein 1:1 Videovergleich beider Systeme "Tarot vs. Zenmuse"

    Die Tarotmount ist genau so gut wie die von DJI, bei einigen Situationen liefert die Tarot sogar bessere Ergebnisse.

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