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  1. #1
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    Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Da ich UBoot Wolfgang die Antwort sowieso noch schulde,
    gerne hier für Alle.

    Fett oder Öl an der Helimechanik geht für mich gar nicht.
    Als ich im letzten Herbst den Protos zusammen gebaut habe,
    ging ich streng nach Manual vor, Fette oder Öle kommen in
    der Anleitung nicht vor. Also habe ich auch nichts dergleichen
    verwendet.

    Für mich sind solche Substanzen auch nur ein Staub und Dreckmagnet.
    Klar, gibt es Verfechter des Fettens, man muss aber auch mal den
    Tatsachen ins Auge sehen, die Lager und Drucklager auf der Blattlagerwelle
    drehen maximal 24 Grad, von möglichen 360 Grad 12 Plus 12 Minus,
    ok vielleicht gibt es ja auch Leute die mit 18 Grad Pitch fliegen.
    Vernünftige Kugellager sind ohnehin ab Werk gefettet.
    Möglich, das andere Hersteller das Fetten empfehlen oder vorgeben,
    könnte aber auch ein Indiz für minderwertiges Lagermaterial sein.

    Auch in die Pitchhülse am Heck, kommt bei mir nichts drauf, wenn sie
    klemmt, wird sie mit einem neuen 5 mm Bohrer ohne Drehung gehohnt,
    oder gleich ersetzt, das Hohnen war ein Tip vom Franz.

    Ich reinige meinen Heli nach Einsatz mit Druckluft, da ist jeglicher Schmierstoff
    kontraproduktiv.

    Nun zum Loctite, natürlich habe ich alle Schrauben gesichert, mit blau mittelfest
    von Würth.
    Ist halt gerade so eine Sache, bei der Schraube für die Blatthalter, Schraube eintunken,
    dann durch diverse Lager in Richtung Gewindegang der Lagerwelle durchzittern,
    ist was auf die Lager getropft? Wenn ja Kacke, sieht man nur nicht.
    Oder Plan B, Loctite mit einem Zahnstocher in das Innengewinde der Welle einbringen,
    genau so ungewiss.

    Klar, muss es gemacht werden, irgendwann auch Rutine, der Anfänger, der das erste
    mal baut, so wie ich vor einem Jahr, weiss nicht was er wo hingezittert hat.

    Nach meinem ersten Multicoptercrash, musste ich die Mühle zerlegen, die mit Mittelfest
    gesicherten Propschrauben gingen sehr schwer wieder auf.
    Da ich zum Wiederaufbau nichts an Loctite zur Hand hatte, habe ich die Gewinde
    mit Teflonband (Klempnerbedarf) umwickelt, sitzen bombenfest.

    Also, wenn die Schrauben mehr als M3 sind, ist Teflonband eine kleckerfreie Alternative
    zum Mittelfest, geht auch für Metall / Kunststoffverbindungen.

    Gruss Jörg

  2. #2
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Teflonband und Bewegung ist je nach Fall nicht die beste Lösung.
    Kurzzeitig auf jeden Fall, langfristig nicht unbedingt.
    Hängt aber sehr stark an wo was und wie.


    Öle sollten ohnehin nur in geschlossenen Systemen genutzt werden.
    Fette dagegen können durchaus an der Luft sein, je nach Fall und Fett muss der Dreck nicht zwingend reinwandern.
    Aber er kann halt, unter Umständen.

    Zudem, jedes Staubkorn, was im Fett hängt, ist Gewicht. Je nach Fall also auch Kontrapunkt.

    wurde mit tatsch geschrieben.
    Ich kenne da ein andere Portal, welches besser ist als dieses.

  3. #3
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Das mit dem Teflonband an meinem Copter war vor drei Monaten eine Notlösung,
    lieber Teflonband als nichts. Aber es hält komischer Weise, ich kontrolliere die Props
    auch.
    Bei meinem 500er Heli, würde ich das erstmal nicht verwenden,
    wobei ich mir eben den Gedanken mache warum nicht?
    Klar, erst nach einem Crash, ist ja jetzt mit Loctite alles gut gesichert,
    aber am Ende, sind beide Komponenten nur durch Verdrehen wieder lose.

    Ich dachte halt mal, dass man diese Problematiken mal frei von Thread-OTs
    diskutieren kann, wird überall mal in den Fachthreads angeschnitten, ist
    dann immer wieder schnell weg, weil es dort halt nicht passt.

  4. #4
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Moinsen.

    Interessantes Thema.

    Ich fette nach Anleitung. Hauptrotorwelle und Heckwelle bleiben, in der Regel, frei von jeglichen Schmiermitteln. Die berühmte Ausnahme ist der 180er. Da öle ich die Heckwelle ein weil dadurch das Heck besser flutscht. Allerdings reinige ich die Heckwelle nach jedem Flugtag so das kein großes Geschmiere entstehen kann.

    Blattlagerwelle fette ich da so die Montage einfacher geht. Bei der Blattlagerwelle fällt mir immer der Beitrag von Uli Röhr ein. Sinngemäß: Hast Du kein Fett um die Blattlagerwelle zu montieren benutze Magazine.

    Zusätzlich öle ich noch die Kugelköpfe, von den Anlenkungen, mit einem speziellen Öl. Dadurch bewegen sich die Kugelköpfe leichter.


    Gruß
    Christian

  5. #5
    Mitglied Avatar von Hatschmaster

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Huhu,

    das ist wieder so ein herrlicher Thread, den man eig. nicht nur auf den Resort der Fliegenden Zunft verallgemeinern sollte.
    Das Fetten, ölen und kleben ist auch etwas was bei Onroader, Offroader und Booten interessant ist.

    Ich habe z.B. eig. nur gedichtete Lager bei meinen Fahrzeugen verbaut. Da macht das nach ölen kein Sinn, denn jeder Eingriff mit der Ölflasche oder Fett würde bedeuten, dass ich die Dichtung lösen müsste und damit zerstöre ich die Integrität der Dichtung. Also lieber Lager raus und neues rein.
    Gibt ja aber auch die Idee, das offene Lager sich selber "reinigen", naja bezweifle ich....

    Sicherungslack hmm da wo ein Metall in Metall geschraubt wird setzte ich es ein, bis auf beim Motor. Da macht es z.B. beim Verbrenner wenig Sinn oder man kann in Gefährliche Gefilde kommen. Da durch die Hitze entweder Sicherungslack seine Konsistenz ändert oder man hat einen zu festen Lack verwendet und kriegt die Schrauben nicht mehr ohne weiteres raus.

    Zu tropfenden Schraube, da gibt es von Locitet mittlerweile so einen Klebestift. Denn gilt es mal auszuprobieren
    ein weg entsteht wenn man ihn geht:

  6. #6
    Mitglied Avatar von markus2911

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Moin Moin!

    Ich bin ja reiner Elektro Flieger.
    Ich bin vom Schmieren der Kugellager komplett weg.
    Ich habe bemerkt das ich mit dem tropfen Öl das Lagerfett auswasche.
    Wenn man Ölt, sollte man es vor jedem Flug machen, ist mir aber zu viel aufwand und man kommt nicht an jedes Lager.

    BLW und Drucklager Fette ich mit Drucklagerfett.

    Sonst bin ich ein anwnder von Heli Dry Fluid an der HRW, HRW und Zahnrädern.

    Die Nitro Flieger schmieren immer den kompletten Heli mit Öl ein

    Loctite Mittelfest Blau (jaja die Nummer?) ist absolut ausreichend für alle verschraubungen, auch an der BLW.
    Minicopter Diabolo 550 und 700 / Align T-Rex 450 und L / Gaui X5 Lite Spezial / Compass Warp 360 / E-Flite Nano CPX- 130X / Parkzone Mustang / 20ccm³ Extra 330L / Blade Inductrix / HPI Savage X und als Flux / Hydro&Marine Intruder S

  7. #7
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von Hatschmaster Beitrag anzeigen
    Gibt ja aber auch die Idee, das offene Lager sich selber "reinigen", naja bezweifle ich....
    Grundlegend geht das...
    Aber nicht auf so kleinem Durchmesser, da muss man sich schon auf deutlich größeren InnenDM bewegen.
    Und auch da ist es nicht gesund, die Leichtläufigkeit ist mit der kleinsten Verunreinigung schon eingeschränkt

    Und dann gibt es halt den Dreck der wieder raus kommt, und dein feineren Dreck der allein durch Oberflächenhaftung da bleibt, welcher dann die Wälzkörper mit der Zeit schädigt.


    Ich fahre auch Lager mit Wegwerfprinzip.
    Die "Inneren" Lager bleiben 2-3 Jahre im Einsatz.
    Alle äußeren, also Achsen, Abtriebe, Lenkung (sofern kugelgelagert) tausch ich mindestens einmal im Jahr aus.
    Und ich fahre rein zum Vergnügen, aber es reicht meistens, dass Dichtungen vom Staub durchgescheuert sind, das eine oder andere schwergängig ist und laut wird.

    Würde ich Wettbewerbe fahren, würd ich vermutlich alle 2-3 Veranstaltungen die äußeren durchwechseln.

    wurde mit tatsch geschrieben.
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  8. #8
    Mitglied Avatar von yoshi

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Also ich verwende nur noch den "Klebestift" von Loctite. Das ist der Loctite 248. Einfach die Schraubenspitze an einer Seite durch den Kleber ziehen und mit dem Finger sauber in das Gewinde streichen. Überschüssigen Kleber mit einem Küchentuch abwischen. Damit kommt man durch jede Hülse oder jedes Lager ohne die Schraube daran festzukleben.

  9. #9
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Offene Lager (Drucklager der Blatthalter) würde ich dünn mit Fett pflegen.
    Wie Jörg zwar schreibt, sind die Drehwinkel klein, aber durch die zyklische pitchänderung sind doch nennenswerte Drehraten da. Zusammen mit der hohen Axialbelastung erscheint mir Fett richtig. Da diese Lager geschützt liegen, sind sie auch nicht anfällig für Verschmutzung.

    Geschlossene Lager braucht man nicht zu pflegen.

    Offene Gleitstellen behandle ich mit Trockengleitmittel; daß die schmutzabweisend sind, sieht man, die Schmierwirkung ist aus meiner Kenntnis ausreichend.
    Ich verwende sowas seit langem an der Rennradkette, die so ziemlich das "ärmste Schwein" in einem mechanischen Getriebe ist.
    (Hohe Last, nur Dreck/Sand, Wasser) Die Kette ist glänzend ohne optisch sichtbaren Schmutz. Ob sie besser geschmiert ist, als mit gutem Öl, weiß ich nicht. Aber Öl/Fett zusammen mit Sand kann auch keine Lösung sein.
    Meine Ketten halten mindestens so lange wie die der Kameraden, die mit Öl "arbeiten"

    Die Schiebehülse läuft ja auf Messing und diese Materialpaarung geht auch ohne Schmierung, allerdings wäre mir da mit Trockenschmierstoff wohler. Bei ein wenig Pflege zwischen den Flügen kann man diesen Bereich ja auch mit einem dünnen Tuch reinigen.

    Auch alle beweglichen Teile am Rotorkopf gehören für mich mit sehr wenig dünnem Öl gepflegt.

    Mit den Schraubensicherungsmittel kenne ich mich kaum aus und hänge mich deßhalb zuerst mal an die Vorschläge der Erfahrenen.

    Gruß
    Wolfgang
    Geändert von uboot (06.11.2015 um 15:41 Uhr)
    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  10. #10
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Moinsen, Wolfgang.

    Eigentlich bist Du schon sehr gut informiert.
    Nicht vergessen sollte man das bei der Verwendung von Loctite "weniger mehr ist".

    Gruß
    Christian

  11. #11
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von Heckschweber Beitrag anzeigen
    Moinsen, Wolfgang.

    Eigentlich bist Du schon sehr gut informiert.
    Nicht vergessen sollte man das bei der Verwendung von Loctite "weniger mehr ist".

    Gruß
    Christian
    Danke Christian, ich habe ja auch sehr gute "Lehrer" hier im Forum.
    Hab' schon gemerkt, daß man sich bei den Sicherungslacken genau überlegen muß, was man wie und wo tut.

    Der Stift klingt interessant - werde ich mir ansehen.

    Gruß
    Wolfgang
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  12. #12
    Mitglied Avatar von yoshi

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von uboot Beitrag anzeigen
    Der Stift klingt interessant - werde ich mir ansehen.

    Also gerade die Dosierung ist damit wesentlich einfacher.

  13. #13
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von yoshi Beitrag anzeigen
    Also gerade die Dosierung ist damit wesentlich einfacher.
    Ich stell' mir gerade die Frage nach dem Ablaufdatum.
    Den Stift (und auch die Flasche) braucht man ja in 10 Jahren nicht auf; weiß jemand, wie lange das Zeug gelagert werden kann?
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  14. #14
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Moinsen, Wolfgang.

    Du möchtest es aber sehr genau wissen.
    Das von mir verwendete Loctite ist bestimmt schon 3 Jahre jung. Ich sehe kein Grund das Loctite nicht weiter zu verwenden.

    Gruß
    Christian

  15. #15
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von Heckschweber Beitrag anzeigen
    Moinsen, Wolfgang.

    Du möchtest es aber sehr genau wissen.
    Das von mir verwendete Loctite ist bestimmt schon 3 Jahre jung. Ich sehe kein Grund das Loctite nicht weiter zu verwenden.

    Gruß
    Christian
    Wer wenig weiß, hat viele Fragen, wenn ich den Stift so sehe, schätze ich, daß der (bei mir) vielleicht 8 Jahre halten könnte. Bei 3 Jahren würde ich auch nichts böses denken, aber ab welcher Zeit sollte man?

    Ich wüßte schon gerne, ob ich nach vielleicht 5 Jahren nur noch Wachs in die Gewinde streiche. Soll ja halten.

    Gruß
    Wolfgang
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  16. #16
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von uboot Beitrag anzeigen
    Ich wüßte schon gerne, ob ich nach vielleicht 5 Jahren nur noch Wachs in die Gewinde streiche. Soll ja halten.

    Gruß
    Wolfgang
    Wolfgang, wenn es flüssig bleibt und nicht anfängt zu stinken würde ich alles für gut erachten.

    Ich habe mir gerade die Daten von dem Stick angesehen. Das Mittel in dem Stick hat ein niedrigeres Losbrechmoment als Loctite 243.
    Bedeutet das geringere Losbrechmoment das sich die Schraubverbindung leichter löst?

    Gruß
    Christian

  17. #17
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von Heckschweber Beitrag anzeigen
    Wolfgang, wenn es flüssig bleibt und nicht anfängt zu stinken würde ich alles für gut erachten. Das ist eine ebenso mutige wie praxisorientierte, aber nichtsdestotrotz willkürliche Definition, welche so allgemeingültig ist, daß sie sowohl für Blutwurst als auch Pudding gelten kann.
    Also nichts für Akademiker, sondern für die tägliche Praxis . . .


    Ich habe mir gerade die Daten von dem Stick angesehen. Das Mittel in dem Stick hat ein niedrigeres Losbrechmoment als Loctite 243.
    Bedeutet das geringere Losbrechmoment das sich die Schraubverbindung leichter löst? Ja.

    Gruß
    Christian
    Das Losbrechmoment ist das Produkt aus der Losbrechkraft mal einem definierten Hebelarm, bei dem die Haftreibung in Gleitreibung übergeht.
    Bei Vergleichsangaben sind die Hebellängen konstant.
    Ich kenne aus dem Maschinenbau nur die Losbrechkraft, die über den Hebelarm jedoch zum -moment führt.
    Ist eine Definitionsfage, und eher akademisch.
    Oder: das Moment, ab dem sich die Schraube dreht.

    Gruß
    Wolfgang
    Geändert von uboot (06.11.2015 um 21:56 Uhr)
    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  18. #18
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von uboot Beitrag anzeigen
    Das Losbrechmoment ist das Produkt aus der Losbrechkraft mal einem definierten Hebelarm, bei dem die Haftreibung in Gleitreibung übergeht.
    Bei Vergleichsangaben sind die Hebellängen konstant.
    Ich kenne aus dem Maschinenbau nur die Losbrechkraft, die über den Hebelarm jedoch zum -moment führt.
    Ist eine Definitionsfage, und eher akademisch.
    Oder: das Moment, ab dem sich die Schraube dreht.

    Gruß
    Wolfgang
    Ich wüsste jetzt nicht, welche Hebelkräfte während des Flügen auch die Verschraubungen
    wirken.

    Also, ich glaube nicht, das mein Flugstil ein Losbrechmoment auslösen wird.
    Wüsste auch gar nicht, warum und wo, die Blatthalterschrauben vielleicht, gibt es
    irgendwie keinen Grund dafür, außer nicht möglicher 360 Grad Bewegung ruckartig,
    kommt aber für mich nicht nachvollziehbar vor.

    Verfallsdatum, das ist bei der Würth-Flasche drauf, 31.10.2015.
    Da immer 50 Gramm drin sind, habe ich den Rest heute beim Service
    meiner Rasenmäher verschossen.

    Was Fette und Öle betrifft, bleibe ich bei meiner Methode und auch skeptisch.
    Mir reicht es schon, wenn ich nach einer Landung in höherem Gras das ganze
    Heck grün versaut habe, dies lässt sich dann aber nach Abtrocknung gut
    mit Druckluft reinigen.
    Zu Erfahrungen mit Autos oder Booten kann ich mangels Erfahrungen nichts
    sagen.

    Am Montag kommt die neue Flasche, bei Würth ein Jahr Verfallsdatum,
    Ist dann halt so, kann mir ja wohl schlecht den Rest mit Cola anrühren.

  19. #19
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Moinsen.

    So verlockend der Stift sein mag...ich bleibe beim 243 und der Nadel zum dosieren des Loctite s.

    Gruß
    Christian

  20. #20
    Mitglied Avatar von yoshi

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Also auf meinem Stick steht nur ein Produktionsdatum, kein Haltbarkeisdatum.

    Bei mir auf der Arbeit wird aber auch x-jahrealtes Loctite 243 ohne Probleme verwendet.

    Der Stick ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich werde meinen nicht mehr hergeben.

  21. #21
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von Hubschrau-baer Beitrag anzeigen
    Ich wüsste jetzt nicht, welche Hebelkräfte während des Flügen auch die Verschraubungen
    wirken. Wenn eine Schraube aufgeht, also linksherum sich dreht, obwohl sie es nicht soll, wirkt ein linksdrehendes Drekmoment. Das ist das Produkt aus eben dieser Losbrechkraft und einem Hebelarm, der gleich ist dem halben Gewindedurchmesser.
    Wenn Du Deine Schrauben anziehst, hast Du auch Kraft mal Hebelarm.
    Wenn Du sie gegen die Loctitesicherung aufmachst, ebenso. Die Kraft ist also dann gleich der Losbrechkraft, die über den Hebelarm die Schraube dreht.
    Das ließt (und schreibt) sich viel komplizierter, als es zu verstehen ist.
    Franz kann es vielleicht verständlicher ausdrücken, als ich.

    Also, ich glaube nicht, das mein Flugstil ein Losbrechmoment auslösen wird. Dann brauchst du auch keine Schraubensicherung. Nicht der Flugstil, sondern die daraus resultierenden Belastungen und Vibrationen lösen die Schrauben.
    Wüsste auch gar nicht, warum und wo, die Blatthalterschrauben vielleicht, gibt es
    irgendwie keinen Grund dafür, außer nicht möglicher 360 Grad Bewegung ruckartig,
    kommt aber für mich nicht nachvollziehbar vor. Ich kann's nicht besser beschreiben.

    Verfallsdatum, das ist bei der Würth-Flasche drauf, 31.10.2015. Wann hast Du sie gekauft?
    Da immer 50 Gramm drin sind, habe ich den Rest heute beim Service
    meiner Rasenmäher verschossen.

    Was Fette und Öle betrifft, bleibe ich bei meiner Methode und auch skeptisch.
    Mir reicht es schon, wenn ich nach einer Landung in höherem Gras das ganze
    Heck grün versaut habe, dies lässt sich dann aber nach Abtrocknung gut
    mit Druckluft reinigen.
    Zu Erfahrungen mit Autos oder Booten kann ich mangels Erfahrungen nichts
    sagen.

    Am Montag kommt die neue Flasche, bei Würth ein Jahr Verfallsdatum,
    Ist dann halt so, kann mir ja wohl schlecht den Rest mit Cola anrühren.
    Das ist nur die Definition des Losbrechmoments, weil Christian es genannt hat und ich es nicht einfach beim "ja" belassen wollte.

    Gruß
    Wolfgang
    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  22. #22
    Mitglied Avatar von yoshi

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Ich finde der Unterschied zwischen Kraft und Moment läßt sich mathematisch ganz gut erklären.

    Eine Kraft F (force) wird in Newton [N] angegeben.

    Ein Moment M (Wofür steht das wohl?) wird in Newtonmeter [Nm] angegeben.

    Zu der Kraft F kommt also noch eine Strecke s und das ist der Hebel.

  23. #23
    Gesperrt

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von uboot Beitrag anzeigen
    Das ist nur die Definition des Losbrechmoments, weil Christian es genannt hat und ich es nicht einfach beim "ja" belassen wollte.

    Gruß
    Wolfgang
    Hallo Wolfgang,

    Ich belasse es auch dabei, ich habe meinen Heli
    nach Anleitung aufgebaut, er klingt immer noch
    genau so gut wie vor einem Jahr (Bei Dir im Garten)
    Alles gut, ich werde mein Handeln beibehalten, immer mit Kontrolle.

    Gute Nacht.

  24. #24
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Zitat Zitat von yoshi Beitrag anzeigen
    das ist der Hebel.
    Ja, der Hebel, beim Heli, eher etwas minimalistischer,
    außer man bolzt 3D.

  25. #25
    Autor Avatar von uboot

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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Anders gesehen: ohne es genau zu wissen, vermute ich, daß es beim Heli die Vibrationen sind, welche die Schauben lose schütteln.
    Ich kenne das von Waffen her, bei denen sich (gelegentlich) nach 50 bis 60 Schuß oftmals stets die selben Schrauben lösen, die man vorher immer wieder gut angezogen hat.
    Für mich ist das eine Wechselbelastung, die die Schraube an ihre Dehngrenze oder darüber hinaus bringt und so die Vorspannung soweit verringert, daß sie sich lockern kann.

    Vielleicht kann's wer genauer erklären . . .?

    Gruß
    Wolfgang
    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  26. #26
    Mitglied Avatar von renner
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    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Ich muss mal in meinen Unterlagen kramen, wenn ich dazu komme. Da haben wir bestimmt mal was zu gehabt Erfahrungsgemäß sind es kleine Vibrationen, teilweise durch die Wechselbelastung resultierend. Ich schau mal , ob ich was finde, ums zu erklären
    Vaterra V100S Alu-Chassis Castle SW3/1406-5700kV , LRP S8 Rebel TX VB, Vaterra TwinHammers MMP Pro + ROC412, HPI Baja Q32, COX PropRod Tether Car, Monstertronic MT100, MT200 , Blade 120SR, COX SkyCopter Freiflugheli, Master CP; Lama400d,Idroid,LRP Twister S10 fürs Kind

  27. #27
    Gast489026
    Gast

    AW: Lager fetten / Loctite benutzen ect.

    Ich nehme Sicherungslack (mittelfest) wenn ich Stahl in Stahl schraube. Für die Multicopter (Stahl in Messingbuchse) nehme ich normalerweise keinen Sicherungslack. Das kann Probleme geben, wenn die Buchse in Kunststoff steckt und ich die Schraube wieder lösen möchte.

    Gefettet(geölt) habe ich nur die Steuerkulisse für den Heckrotor meines Helibabys und den den Stift, der die Steuerbrücke der Heckrotorverstellung verschiebt. Ansonsten gibt es noch Flutschi(Silikonspray) für die Gummitüllen der Kabinenhaube des Raptors, die auf die Befestigungsbolzen am Chassis gedrückt werden.

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