Da ich durch meine Ersatzteilsuche für den Revell Cross Storm auf die Marke ABSIMA stieß, stolperte ich über den ABSIMA ASB1BL.
Dieser ist die Brushless Version und Brushed wäre der ASB1.

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Ich entschied mich für den ASB1BL im Maßstab 1/10.
Für 220€ geschossen.
Zwei Akkus dazu, ABSIMA Greenhorn 2S 5000mah 45C und den Lader ABSIMA APC-1.
Da ich mich lang und breit über LiPo Akkus belesen habe und von diesen eine echte Brandgefahr ausgeht, wird einem ein LiPo Safe Bag empfohlen.
Aber wenn man sich damit intensiv beschäftigt, wird einem klar: Wenn der Akku in Flammen aufgeht, hilft so ein Safe Bag auch nicht.
Alternativen wären sehr teure Metallkisten.
Ich entschied mich für eine US ARMY Munitionskiste, denn diese halten den Brand in sich und lassen höchstens den Dampf ab.
All meine Akkus lagern in der Kiste mit einem darauf liegenden und Sand gefüllten Beutel, brennt es also, so löscht bzw. dämmt der Sand den Brand.
Zumindest mein Gedanke. Gebrannt hat es jedoch noch nicht - Ich hoffe es bleibt dabei.

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Nach dem ich den ersten Akku geladen hatte konnte es los gehen.
Paar Mal die Straße hoch und runter gebrettert, der ASB1BL geht ganz schön ab.
Die Spur hält er zwar nicht so gut, mit etwas Geschick gehts aber dann doch recht gut.
Bei der ersten Ausfahrt überschlug sich das Gefährt mehrfach, so bekam das Dach die ersten fetten Kratzer.
Schade eigentlich.

Da ich mit den ABSIMA Dämpfern liebäugelte, bestellte ich diese dann, als ein Federteller der originalen Dämpfer davonflog.
Ich fand das die originalen Dämpfer nicht so der Bringer waren.
Mit den 95mm Gewinde Dämpfern lässt es sich etwas besser fahren.
Ausgeliefert werden diese mit 200er Dämpfer Öl, hab jetzt 450er drin. 400er oder 350er wäre vielleicht besser.

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Nach kurzer Zeit waren die extrem weichen Reifen an der Flanke rissig, durch die Luftlöcher in der Felge kam immer mehr Sand rein, sodass die Räder totale Unwucht bekamen.
Ersatz musste her. Zwei original Räder 25€, erschien mir anfangs dann doch recht teuer. Ich fand passende von Carson Räder verchromt für 7€ das Paar. Umlackiert in Schwarz, sah ganz gut aus.
Jedoch stellte ich schnell fest, dass die Gummimischung recht hart war, was das Auto zwar nicht mehr überschlagen ließ, jedoch blähten die Reifen sich nicht mehr auf, was die Geschwindigkeit drosselte.
Nach ca. 5 Akkuladungen war Schluss mit den Rädern von Carson, die Aufnahme brach aus der Felge, nun weiß ich warum die so billig waren.

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Es tat dem Geldbeutel etwas weh, aber dann entschied ich mich für die Louise ST-Pioneer Stadium Truck Räder.
Optisch mal richtig geil. Diese haben von Haus aus leider eine Unwucht, das geht ja mal gar nicht.
Zum Wuchten wollte ich mir erst die Ultimate Tire Balancing Station von Hudy kaufen, aber für das Geld? Nein, lieber nicht.
Ich habe einfach den Achsschenkel vom Fahrzeug abgebaut und damit gewuchtet. Geht wunderbar, zwar etwas fummelig aber es geht.
Als Ausgleichsgewicht habe ich Heißkleber benutzt. Funktioniert einwandfrei.
Die Räder lockern sich jedoch recht schnell, Abhilfe schaffen selbstsichernde Muttern und Federringe.
Leider lockern sich der Räder dann immer noch, da hatte dann schon eine Felgenaufnahme sich in die Felge gefressen, hab dann die Felgenaufnahmen in die Felgen geklebt, nun gehts.
Die Gummimischung ist zwar mit Soft angegeben, bin aber der Meinung das diese Mischung eher zwischen den originalen und den Carson Reifen liegt.
Überschläge in Kurvenfahrten sind mit den Louise jedenfalls wieder möglich, schade.
Die Louise blähen sich nicht ganz so doll auf, aber immerhin.

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Die originale Lenkung mit einer Stellkraft von 4KG und recht langsamen Bewegungen ist nicht so der Hit, also entschied ich mich für die ABSIMA ACS1615SG Combat Series.
15Kg und um einiges schneller, war ich nun zufrieden. Doch der originale Servosaver ist nicht wirklich optimal, der klemmte oft, also kam von MST der Alu Servo-Saver zum Einsatz.
Leider muss hierzu ein Loch in die Plastikabdeckung des Gehäuses rein, sonst schleift der Servo Arm am Gehäuse.
Nach paar Sprüngen und harten Landungen war der Servosaver am Ende, die Plastiknase brach weg, einzeln gabs kein Ersatz.
Nun ist ein NS High-torque Servo-Saver verbaut, auch hier ist ein Loch im Gehäuse von Nöten.
Mit diesem Servosaver bin ich echt zufrieden.
Das Lenkgestänge hat keine Kugellager, Messingringe o.ä. werden hier verwendet, diese habe ich gegen Kugellager getauscht, ist die bessere Alternative.

Damit der Motor besser gekühlt werden kann, kam der Motorkühlkörper und Lüfter von Hobbywing zum Einsatz. Anpassungen sind von Nöten, sonst wird das nichts.
Das Ganze tut seinen Dienst, der Motor wird ganz gut gekühlt.

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Nach einigen Ausfahrten und vielen Fahrten im Sand, Gelände, Staub, Dreck und paar Pfützen wollt ich mal nach dem Rechten sehen.
Eine Durchsicht nahm ich nun vor.
Der Lüfter vom Regler war Schrott, der drehte nur noch langsam mit knirschend-schleifenden Geräuschen.
Alle Kugellager waren Schrott. Metallgedichtete Kugellager in einem Sandbuggy sind eher weniger von Vorteil.
2RS, also gummigedichtete Lager kamen dann zum Einsatz.
Die Antriebswellen hatten sich in die Differentialausgänge gefressen.
Differentialausgänge gibts es für dieses Modell NICHT, sondern NUR das komplette Differential.
ABER die Marke T2M mit der Ersatzteilnummer T4900/110 ist identisch mit dieser Kralle. Leider momentan nirgends lieferbar.
Eins davon konnte ich ergattern, es ist zu 100% identisch.
Auf der Suche nach diversen Ersatzteilen stieß ich auf DF-Models die den DuneFighter im Programm haben.
Absolut Baugleich, bis auf die Räder. Auch hier Brushed und Brushless Version verfügbar.
T2M Pirate SNIPER ist ebenso baugleich.
Beim Zerlegen stellte ich fest, das auf dem Regler 2-3S steht. Ja... 3S Akku funktioniert.
Der Greenhorn 3S 5000mah passt nur bedingt, man muss hierzu die Schrauben am Gehäuse in der Nähe des Batteriefachs etwas lockern.
Unter 3S ist der ASB1BL ein Geschoss! Aufpassen!

Da die Karosse gelitten hat, kaufte ich mir diese in Grün, vom ABSIMA ASB1. Die gefiel mir schon immer besser als die in Orange.
Da bei harten Landungen auf dem Dach die Abdeckung mit dem Fahrer bzw. der Kopf des Fahrers die Abdeckung zerbrechen lässt, habe ich gleich den Kopf etwas herabgesetzt, einfach bisschen erwärmen und runter drücken.
Damit das Dach bei einer unsanften Landung nicht mehr ganz so doll reingedrückt wird, will ich noch einen Anschlag verbauen.
Die ganze Karosse habe ich von innen mit schwarzem Panzertape ausgekleidet und vorn bei der Dämpferbrücke zusätzlich mit einer 2mm Gummimatte verstärkt.
Dies ist zu empfehlen, sonst schlägt die Dämpferbrücke irgendwann bei unsanften Landungen durch die Karosse.

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Nachdem ich mich nun dazu entschieden hatte, neue Differentiale zu kaufen, mir blieb ja nichts anderes übrig, dachte ich über Achsmanschetten nach, da kommt also schon mal kein Dreck mehr ran und das ganze kann man problemlos mit Fett versehen.
Durch Zufall entdeckte ich den Shimano Faltenbalg für BR-M432 / BR-M422 / BR-T4000. Der Gummi ist so strapazierfähig, dass man diesen auf die Welle gespannt bekommt und auch auf den Differentialausgang.
Na mal sehen ob das was wird. Die neuen Differentiale habe ich über DF-Models geordert. Statt Silikonöl war rotes Fett drin. Hinten habe ich nun 5000er und vorn 3000er Differential Öl drin.

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Vor dem überstülpen kräftig Fett rein.
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Nicht wundern, habe die Antriebswellen zerschnitten um diese verdrehen zu können. Die beiden Enden stehen sich nun über Kreuz.
Hat den Vorteil das beim volleingefederten Zustand die Welle sich nicht verhakt bzw. bei der Drehbewegung das Fahrwerk wieder anhebt. In unglücklichen Fällen macht das die Differentialausgänge kaputt.

Erste Ausfahrt:
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Gegen die Überschläge konnte ich nicht wirklich was tun, jedoch hilft ungemein das Fahrzeug über die Dämpfer tiefer zu legen.

Nach dem langen Sommer, fahrten am See, Strapazen in Sand, Staub, Laub, Splitt, Sprüngen und Landungen aus mindestens 1,5m Höhe muss ich sagen:
Dieses Fahrzeug eignet sich am besten für Fahrten über leichte Unebenheiten, im Gelände eher ungeeignet da man schnell die Kontrolle verlieren kann. Dem Namen "Sand Buggy" wird das Fahrzeug gerecht. Am Strand umher düsen, den Sand aufwirbeln macht am meisten Spaß. Etwas Reparaturunfreundlich, man muss ziemlich viel demontieren um an die Differentiale zu kommen.
Ansonsten recht Stabil und für Anfänger gut geeignet.